„Das Money-Mindset muss stimmen.“ Finanzcoach Sarah Betz über Karrierewechsel & Selbstständigkeit
Shownotes
Was tun nach dem Schulabschluss? Diese Frage beschäftigt viele junge Menschen, und auch Sarah Betz stand damals genau an diesem Punkt. Heute ist sie erfolgreiche Vermögensberaterin bei der Deutschen Vermögensberatung und unterstützt Menschen dabei, ein gesundes Money-Mindset zu entwickeln und finanzielle Entscheidungen bewusst zu treffen.
Was braucht es also wirklich, um beruflich neu durchzustarten und finanziell selbstbestimmt zu leben? In dieser Folge DUP Business Talk verrät Sarah Betz, wie man finanzielle Hürden überwindet und welche Denkfehler viele Menschen am Vermögensaufbau hindern.
Mehr zu unserer Gästin Sarah Betz, Vermögensberaterin bei der Deutschen Vermögensberatung: https://www.dvag.de/sarah.betz/index.html
Moderation: Sven Burmeister (DUP-Unternehmer)
In den „DUP Business Talks“ sprechen wir regelmäßig mit Top-Expertinnen und -Experten zu aktuellen Themen, die Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigen – von Tech-Trends über New Work und Nachhaltigkeit bis hin zu Geldanlage und Liquidität.
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00:00:00: Ich hätte mich niemals selbstständig gemacht in einem Bereich, wo nicht krisensicher ist.
00:00:04: Und man merkt das ganz klar, Finanzen braucht man immer.
00:00:06: Und gerade auch, wenn die Wirtschaftslage nicht so gut ist, umso mehr brauchen die Menschen eine
00:00:10: Beratung.
00:00:15: Was tun nach dem Schulabschluss?
00:00:16: Diese Frage stellen sich Jahr für Jahrtausende Absolventen im ganzen Land.
00:00:20: Saar Wetz ging es damals ganz genauso.
00:00:22: Nach dem Abi nimmt sie sich deshalb erst mal eine Auszeit, um sich in Ruhe gelangen zu machen.
00:00:26: Wo liegen meine Stärken?
00:00:27: Wo liegen meine Schwächen?
00:00:28: Und was will ich eigentlich beruflich erreichen?
00:00:31: Nach reifliche Überlegungen und vielen Gesprächen startet sie ihre Ausbildung zur Bank auf Frau.
00:00:35: Sie hat Freude bei dem, was sie tut und absolviert nach Abschluss der Ausbildung auch noch mehrere Weiterbildungen.
00:00:40: Doch sie merkt auch, dass sie diesen Job nicht die nächsten vierzig Jahre weitermachen möchte.
00:00:44: Deshalb beschließt sie als Vermögensberaterin der deutschen Vermögensberatung endlich selbstbestimmt Karriere zu machen.
00:00:50: Herzlich willkommen beim Dub Business Talk.
00:00:52: Mein Name ist Sven Bohrmeister und ich spreche in dieser neuen Folge unseres Podcasts mit Sarah Betz darüber, weshalb was Sprichwort über Geld spricht man nicht, Schnee von gestern ist, und weshalb sie sich nicht mehr als Existenzgründerin, sondern als Selbstständige sieht.
00:01:06: Frau Betz, was genau hat sie denn damit zu dem Berufswechsel veranlasst?
00:01:10: Ja, also ich habe halt für mich irgendwo erkannt, ich möchte nicht dieses... von nine to five in einem normalen Angestellten Verhältnis.
00:01:17: Ich habe dann irgend herausgefunden, das hat mich gar nicht happy gemacht.
00:01:21: Also ich hatte zwar diese Sicherheit, ich bin dahin und habe jeden Monat meinen Gehalt bekommen.
00:01:26: Das war aber für mich letztendlich gar keine richtige Sicherheit, weil für mich hat es sich irgendwann eher angeführt wie so ein Gefängnis oder wie so ein Käfig und für mich war es irgendwie viel wichtiger.
00:01:36: dass ich mich selbst verwirklichen kann und auch irgendwo eine gewisse Freiheitsliebe einfach so in mir drin auch gespürt habe.
00:01:43: Und ich wusste, das ist für mich viel, viel näher mehr wert als die scheinbare Sicherheit, die mir ein Arbeitgeber geben kann.
00:01:50: Weil ich meine letzten Endes, ist das ja auch irgendwo... keine richtige Sicherheit.
00:01:54: Ich meine, Legend Endes kann ja mich von heute auf morgen auch irgendwo vor die Türe setzen.
00:01:59: Der Firma kann es nicht gut gehen, man wird entlassen.
00:02:02: Und ja, ich fand halt das, was für mich zum Beispiel auch viel mehr überwiegt hat, ist auch tatsächlich dieses Thema, wenn ich viel arbeite, bekomme ich aber auch viel.
00:02:10: Sowohl viel Freizeit, viel Geld, also so dieses, das, was ich reingebe, kommt halt raus und in einem klassischen angestellten Job war das bei mir halt nicht möglich.
00:02:18: Ich habe immer richtig viel gearbeitet und habe super viel Gas gegeben.
00:02:22: aber ich habe aber legendell das gleiche verdient wie mein Kollege, der halt nur siebzig Prozent davon gearbeitet hat.
00:02:27: Und das war für mich halt dann irgendwann auch sehr frustrierend.
00:02:30: Bis sie tatsächlich gekündigt haben, sind dann ja noch knapp zweieinhalb Jahre vergangen.
00:02:34: In dieser Zeit hat ihnen eine Freundin einen Vermögensberater, der die VORG vorgestellt, der sie beraten und auch zur Infoveranstaltung mitgenommen hat.
00:02:41: Aber wie lief dann konkrete Einstieg?
00:02:43: War das für sie problematisch?
00:02:45: Ja, also ich persönlich habe das tatsächlich gar nicht so wahrgenommen, weil ich in meiner Tätigkeit vorher auch schon komplett ganzheitlich beraten habe.
00:02:53: Das ist bei mir tatsächlich in der Branche oder in der Bank gar nicht ganz so üblich gewesen, aber ich habe schon damals das Konzept voll gelebt, dass ich nicht wollte, dass mein Kunde bei einem anderen am Tisch sitzt.
00:03:03: Also ich durfte zum Beispiel keine eigenen Versicherungsangebote wirklich rechnen, aber wurde die dann mir eingeholt von einem Experte bei uns, habe die dem Kunde dann aber auch selber... gezeigt oder war dann im Gespräch dabei und habe sozusagen den Kunde nie alleine an einen anderen Tisch sitzen lassen und habe das immer schon tatsächlich voll ganzheitlich gemacht.
00:03:21: Deswegen kannte ich mich auch in allen Bereichen auch voll gut aus, weil ich das eben in der Praxis so miterlebt habe und miterleben durfte.
00:03:29: Und deswegen war das für mich tatsächlich keine Umstellung, klar jetzt so Produkte und so weiter.
00:03:35: Das war für mich Klar, was Neues, habe aber da auch schon eben in dieser Karenzzeit mich auch ein bisschen mit den Produkten schon mal beschäftigen können, einlesen, so Produktinformationsblätter ausstellt für mich selber und so.
00:03:48: Also, dass ich mich da relativ schnell einarbeiten konnte.
00:03:50: Aber ich fand die Materie war jetzt an sich relativ ähnlich.
00:03:54: Und wie sieht aktuell ihr Kundenstamm aus?
00:03:56: Tatsächlich berate ich auch überwiegend Frauen.
00:04:00: Also sind auch sehr viele Frauen in meinem Kundenstamm auch.
00:04:04: Dadurch natürlich trotzdem auch... oft die Männer dazu gehören, aber überwiegend geht auch mein Ostkontakt und meine Schleife über die Frau, weil ich eben daraus gefunden habe, dass man natürlich als Frau sich auch super gerne von der Frau beraten lässt und habe damit super gute Erfahrungen gemacht, dass sich Frauen da halt super gut aufgehoben fühlen und auch sehr wohl und wir da halt oft gleich eine andere Verbindung zueinander auch aufbauen können.
00:04:31: Deswegen ist so wahrscheinlich meine Der Durchschnitt meiner Kundinnen ist eigentlich wie ich, also so wahrscheinlich Mitte zwanzig bis Mitte dreißig weiblich und habe tatsächlich auch viele selbstständige Frauen im Kundenstamm, die eben auch zu der Zeit, wo ich auch begonnen habe, auch in Business gestartet haben oder auch irgendwie noch in der Gründungsphase waren und da konnte ich halt natürlich super gut unterstützen und auch helfen.
00:05:03: Nichtsdestotrotz ist natürlich bunt gemischt.
00:05:05: Ich habe auch Empfehlungen von meinen Eltern bekommen, die natürlich dann deutlich älter sind und so hat sich so ein bisschen.
00:05:11: natürlich mischt sich das durch.
00:05:13: Aber ich würde mal sagen, so der Hauptfokus bei mir auch im Kundenstamm liegt auf Frauen, Mitte zwanzig bis Mitte dreißig.
00:05:20: Würden Sie sagen, dass Sie in den letzten Jahren für sich eine Art Alleinstellungsmerkmal entwickelt haben?
00:05:24: Ja, dass ich mit ganz viel Herz bei der Sache bin, glaube ich.
00:05:28: Also ich kriege ganz oft wiedergespiegelt, dass ich her theoretisch vom Prinzip her nichts anderes mache als viele andere Finanzberater.
00:05:37: Aber man merkt mir halt direkt an, dass ich das halt voll vom Herz her mache.
00:05:41: Die haben nie das Gefühl, ich stelle das Wohl von ihnen über mein Eigen, also dass ich nicht mein eigenes Wohl über sie stelle, dass ich nicht irgendwelche Abschlüsse generieren will, nur um Geld zu verdienen, sondern dass ich dass mir das wohl vom Kunde wirklich am Herzen liegt und irgendwie bringe ich das ganz gut rüber, dass die Menschen das direkt spüren, dass ich es wirklich gut mit denen meine.
00:06:03: Und ich bin halt jemand, ich gebe dann halt auch gerne mal einfach ein bisschen mehr.
00:06:07: Also helft den auch, wenn es mal um irgendwas geht, was eigentlich nicht mein Job ist.
00:06:11: Die haben irgendwie Probleme mit dem Adler- und Geldbeantragen oder mit irgendwelchen anderen Thematiken.
00:06:16: Ich habe mir schon großes Netzwerk auch aufgebaut von anderen Frauen oder Unternehmerinnen, die ich dann da auch gar nicht mal mit einbinde und meinen Kunden irgendwo vermitteln, wenn sie Hilfe brauchen.
00:06:27: Ich glaube das und tatsächlich ist bei mir schon auch so das Thema.
00:06:31: dass ich das ganze Thema rund um das Money Mindset auch irgendwo in meinen Beratungen mit einbinde und auch in der Außendarstellung auch irgendwo.
00:06:41: Also bedeutet meine Meinung ist ganz klar, dass keine Strategie der Welt was bringt, wenn halt das im Kopf nicht passt.
00:06:48: Wenn jemand irgendwie die ganze Zeit im Kopf hat, ich kann nicht mit Geld umgehen und keine Ahnung, ich verdiene es nicht, dass ich irgendwie vermögend werde, dann kann es auch nicht funktionieren, dann kann der ETF-Sparpläne haben, aber es funktioniert dann halt nicht.
00:07:03: Und das bringe ich ganz gut auch in meinen Analysen und in meinen Gesprächen unter, wenn der Kunde da dafür offen ist.
00:07:08: Da sind wir jetzt auch wieder bei dem Punkt.
00:07:10: Die Empfehlung von meinen Eltern, die mit E-Fünfzig sind, die wollen von sowas nix hören und da ist es ja auch in Ordnung.
00:07:15: Aber gerade halt die Mädels und die Frauen, die eben eine Altersgruppe, ja, halt die meine Altersgruppe entsprechen.
00:07:23: Für die ist es halt zum Beispiel richtig cool, dass ich da auch irgendwo noch Impulse mit einfließen lasse und eben das so ein bisschen noch ganzheitlicher durchleuchte, wie eine klassische Finanzberatung das machen würde.
00:07:37: Sie sprachen gerade vom Money Mindset.
00:07:38: Begegnet Ihnen im Alltag noch diese Einstellung?
00:07:40: über Geld spricht man nicht?
00:07:42: Oder sind die Kundinnen und Kunden Ihnen gegenüber offen?
00:07:45: Ich glaube viele wissen schon.
00:07:47: dass es eben Thema bei mir ist und sie deswegen auch explizit eine Beratung bei mir suchen bedeutet, dann muss ich die dahin gehen eigentlich gar nicht öffnen, weil sie kommen ja schon mit dem Anliegen auch irgendwo her.
00:07:58: Ich frage auch am Anfang zum Beispiel immer ab, warum sie da sind und dann kriege ich das schon oft auch wiedergespiegelt, dass sie das cool fanden und dass ich da halt gerne auch Impulse mit einfließen lassen kann.
00:08:08: Da ist es dann natürlich schon klar, das muss ich nicht öffnen.
00:08:11: Und wenn ich dann halt irgendjemand doch am Tisch habe, wo ich jetzt gar nicht so richtig weiß, dann habe ich auch, ich habe solche.
00:08:17: Ich habe tatsächlich auch solche Karten, wo so verschiedene Manifestationen zum Thema Geld oder so auch draufstehen, wo dann ein Kunde auch gar nicht mal eine Karte ziehen kann und dann so ein bisschen ins Gespräch kommen.
00:08:29: Und da merke ich ja dann relativ gleich, ist der jetzt offen oder ist der nicht offen dafür und möchte der da drüber sprechen oder nicht, sodass man einfach irgendwo so einen smarten Einstieg auch irgendwo mit dem findet.
00:08:40: Würden Sie sagen, dass sich, abgesehen von der Einstellung zum Geld, auch die Ansprüche und Wünsche der Kunden geändert haben?
00:08:46: Ich würde jetzt mal behaupten, bei den jüngeren Menschen merke ich schon, dass sich das auch nochmal deutlich verändert.
00:08:52: Also ich bin da tatsächlich auch irgendwo ganz bei denen, zu sagen, das Thema Versicherungen, was ja früher bei der Generation von meinen Eltern noch ein brutal großes Thema ist.
00:09:04: Also meine Eltern haben sich gegen Gott und die Welt versichert und da kenne ich auch total viele.
00:09:08: und die jüngere Generation, die sagt halt, okay, Ich gebe mein Geld gerne aus, aber für die Basic-Versicherungen und investiere aber lieber Geld an die Börse oder in die Altersvorsorge oder nutze irgendwelche Steuervorteile und Förderungen und bin jetzt gar nicht mehr so, dass ich mich halt gegen alle möglichen Risiken absichern muss, sondern das hat sich schon, finde ich, verlagert eben von dem Thema Versicherungen, das ein bisschen kleiner gehalten wird, mehr hin zu irgendwo Geldanlagen und natürlich auch dass die Menschen immer offener werden, auch für das Thema Aktien und für das Thema Foss und überhaupt für das Thema Investment.
00:09:45: Ich kann mich noch super gut dran erinnern.
00:09:48: Zum Beginn eben von der Bankausbildung, da war das noch so.
00:09:53: Super gering, also wenn da mein Kunde war, der Depot hatte, dann kannte der sich schon richtig gut aus und hat sich da voll was getraut.
00:10:01: So der klassische Kunde hatte wirklich nur ein Sparbuch.
00:10:04: Auch die jüngeren Kunden, die ich damals beraten habe, die haben ja ganzes Geld noch auf dem Sparbuch und auf dem Geldmordkonto gehabt.
00:10:09: Und wenn man jetzt schaut, hat sich das ja schon krass geändert in den letzten zehn, zwölf Jahren.
00:10:14: Da hat jeder ein Depot, jeder hat ein Sparplan, jeder hat ein Aktiendepot, schon noch mal eine ganz andere Nummer.
00:10:22: finde ich, aber so.
00:10:24: Ich glaube, Wünsche und Ziele sind bei uns schon noch so ein bisschen gleich geblieben.
00:10:27: Die Produkte haben sich ein bisschen verändert.
00:10:29: dabei an sich.
00:10:30: Wünschte ich schon auch so, fast jeder ein eigenes Zuhause, Wohnung oder Haus, möchte irgendwo im Alter finanziell abgesichert sein und möchte Rücklagen haben.
00:10:39: Ich glaube, das sind schon auch so die Wünsche, die genau gleich geblieben sind.
00:10:43: Nur, es hat sich so ein bisschen das Produkt dahinter verändert.
00:10:46: Früher hat man halt ein Sparbuch und ein Geldmark-Konto genutzt, zum Rücklagen anzusammeln.
00:10:50: Heute ist halt eher so das Depot und das Investieren.
00:10:53: Und so verändert sich das glaube ich ein bisschen.
00:10:55: Aber ich glaube, der Wunschgedanke ist immer der gleiche.
00:10:59: Wenn Sie in die Beratung gehen, gehen Sie dann immer gleich vor, egal ob da eine zwanzigjährige Studentin oder ein fünfzigjähriger Angestellter vor Ihnen sitzt, oder haben Sie unterschiedliche Strategien.
00:11:08: Nö, das ist generell nicht.
00:11:10: Also ich muss sagen, obwohl so die ganze Generation auch von mir ja super online affin ist, sind die meisten trotzdem immer noch so, dass sie lieber zu mir kommen.
00:11:20: Also ich mache hauptsächlich die Beratung schon bei mir im Büro und ich stelle alles zur Auswahl.
00:11:26: Also ich kann kommen, wenn es jetzt ganz dringend ist oder halt, wenn es jetzt unbedingt sein muss, wir können das online machen oder sie können zu mir ins Büro kommen.
00:11:34: Und die meisten entscheiden sich tatsächlich dafür, dass sie doch zu mir ins Büro kommen wollen, weil sie doch auch irgendwo den sozialen Kontakt voll schätzen, wenn es jetzt mal eine kleine Frage ist, so klar dann telefonieren würde, machen wir ein Teams-Meeting, wenn es jetzt ein Bestandskunde ist, ja irgendwie.
00:11:50: wo man nur was optimieren muss oder so.
00:11:51: Aber wenn es so generell darum geht, neu kundekommt, möchte da schon meistens, dass wir im persönlichen Kontakt stehen.
00:11:58: Find ich auch ganz spannend, ist aber auch so, wie man selber in die Welt reingeht.
00:12:02: Ich bin zum Beispiel jemand, ich mag das auch viel lieber, wenn ich mich mit jemandem persönlich treffe.
00:12:07: Und ich glaube, das ist ja immer so ein bisschen das, was man ausstrahlt, sieht man ja an.
00:12:10: Und ich glaube, so ist es dann so ein bisschen da.
00:12:13: Und klar.
00:12:14: Also muss man schon klar sagen, ein älteres Kundenklientel, die möchten auf gar keinen Fall eine Online-Beratung.
00:12:20: Das finden sie ganz blöd, wenn die da jetzt vor dem Laptop sitzen und da irgendwie reingucken, bei mir zumindest.
00:12:26: Also da kam das jetzt noch nie so gut an.
00:12:28: Aber in der Art und Weise, wie ich berate, mache ich das immer gleich.
00:12:32: Also ich bin selber total digital unterwegs in der Beratung selber.
00:12:36: Also man sitzt dann gegenüber, schrinkt zusammen ein Kaffee und spricht miteinander.
00:12:39: Das ist so das.
00:12:40: Aber wenn es dann tatsächlich um die Beratung geht und um die Analyse und um das Doing selber mache ich alles am Tablet, habe noch so ein Riesen in so einem großen Bild schon bei mir im Büro, also da geht tatsächlich alles nur digital, bei mir gibt es keinen Papier, keine Blätter, nichts, wird doch alles digital unterschrieben und so, also da habe ich dann schon meinen Weg, aber so jetzt in der Art und Weise, wie die Beratung stattfindet, bin ich von offen.
00:13:04: Sie hatten ja bereits erzählt, dass Sie auch immer wieder vor allem junge Frauen bei der Existenzgründung helfen.
00:13:09: Würden Sie sich selbst denn auch noch als Existenzgründerin bezeichnen?
00:13:12: Also allgemein bin ich tatsächlich so stolz drauf, was ich allgemein jetzt, also es sind tatsächlich genau drei Jahre.
00:13:19: Man sagt ja sozusagen, das ist so in der Selbstständigkeit ja so die Existenzgründungphase.
00:13:25: Und ich muss sagen, ich fühle mich schon ganz arg lange nicht mehr als Existenzgründer, sondern ich konnte mir schon relativ schnell eine krasse Zeit irgendwo aufbauen.
00:13:34: Ich habe, glaube knapp ... also über zweihundert Kunden aufbauen können in der Zeit, habe mir also ein total stabiles und sicheres Arbeitsumfeld geschaffen.
00:13:44: Ich glaube, darauf bin ich tatsächlich richtig stolz, dass ich jetzt nicht mehr so jeden Monat, also ich habe nicht mehr so dieses, ich lebe von Monat zu Monat, was man vielleicht am Anfang ja auch so ein bisschen hat, sondern ich kann mir das jetzt schon so richtig, konnte mir das schon richtig gut aufbauen und habe mir selber jetzt schon die Sicherheit geschaffen, dass ich mich eigentlich schon gar nicht mehr von dem Sicherheitsaspekt jetzt her nur wie eine Selbstständige, sondern dass ich eigentlich schon genau weiß, dass ich die und die Einnahmen jetzt schon das ganze Jahr über habe und dass ich mir einfach selbst schon eine Sicherheit irgendwo aufbauen konnte, dass ich da halt einfach mich nicht mehr so verloren fühle.
00:14:22: Frau Betz, vielen Dank für das spannende Gespräch und die interessanten Einblicke.
00:14:25: Ja und Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, danke ich für Ihre Zeit und Ihr Interesse an diesem Podcast.
00:14:30: Wenn es Ihnen gefallen hat, lassen Sie gerne eine gute Bewertung da.
00:14:32: Ich verabschiede mich und sage bis bald bei einer neuen Ausgabe des DUP Business Talk.
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