Erst Datenchaos, dann Durchbruch: So wird KI richtig eingesetzt

Shownotes

Wie kann KI zu einem Wettbewerbsvorteil werden und nicht nur zu einem weiteren Tool? Für Joshua Martinez-Hartmann ist die Antwort klar: Künstliche Intelligenz ist kein Software-Add-on, sondern ein Kulturthema. Mit seiner Agentur bundesweit.digital hat er den Wandel vom Performance-Dienstleister zur Markitech-Agentur mit eigener KI-Software selbst durchlaufen.

Der entscheidende Hebel liegt im Mindset. Wer KI lediglich technisch implementiert, scheitert an falschen Erwartungen. Oft kommt der Impuls aus der Geschäftsführung, verbunden mit dem Wunsch nach sofortigen Effizienzgewinnen. Doch ohne Workshops, Schulungen und konkrete Anwendungsfälle entsteht Frustration statt Fortschritt.

Ein strukturelles Hindernis ist die Datenfragmentierung. Viele Unternehmen haben ihre Informationen in unterschiedlichen Clouds und Tools verteilt. Bevor KI Prozesse optimieren kann, müssen diese Daten visualisiert, digitalisiert und automatisiert werden. Erst dann entsteht echter Mehrwert. Die eigene Transformation zeigt: Kompetenzen verschwinden nicht, sie verschieben sich. Manuelle Auswertungen wurden durch KI-gestützte Live-Systeme ersetzt, das Team entwickelte sich vom Kampagnenmanager zum KI-Trainer.

KI darf unterstützen, aber nicht entscheiden. Verantwortung bleibt menschlich. Technologie verändert Prozesse – Führung entscheidet über Wirkung und Akzeptanz.

Unser Gast: Joshua Martinez-Hartmann, Geschäftsführer, bundesweit.digital Moderation: Jenny Kunz, DUP Unternehmer

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von DUP Business Talk, dem Podcast der mitten in die Konferenzräume, Büros und Produktionshallen der deutschen Wirtschaft guckt.

00:00:13: Oder besser – hört!

00:00:15: Heute mit einem Gast für den KI fest zum Alltag gehört und das K dabei nicht nur für künstlich sondern auch für kreativ steht.

00:00:24: Seine Agentur rundesweit digital verspricht digitale KI-Lösungen, Herzlich willkommen, Joshua Martines-Hatmann.

00:00:35: Hallo!

00:00:35: Vielen Dank, dass ich hier sein darf.

00:00:37: Es geht ja heute viel um Wandel und wie man diesen aktiv auch mitgestalten kann – das macht ihr ja im Federvilm bei euch in der Agentur.

00:00:44: Ich persönlich finde immer ihre Aussage kräftig, die Sprache sich verändert.

00:00:49: Und der Ausdruck zum Beispiel Google das Mal ist er jetzt im Alltag für uns alle total präsent und ganz selbstverständlich.

00:00:56: Was glauben Sie denn?

00:00:57: Wird es bis zu den Jahren auch noch so sein?

00:01:01: Also ich vermute, allein durch das Wort Googlen wird es nicht einfach wegsterben und auch die Art und Weise wie Google gerade KI bei sich in den gesamten Strukturen langzieht.

00:01:13: Wird das glaube ich noch weiterhin so genannt?

00:01:17: Aber dahinter steckt ja auch schon KI.

00:01:19: also wenn man jetzt ja die ersten Anfragen über Google macht sind in der Regel oder schon sehr häufig halt die erste Zeile KI generiert.

00:01:26: von daher weiß ich gar nicht ob sich das so großartig verändern wird.

00:01:29: Ich glaube, eine Veränderung wird dann eher stattfinden wenn wir weniger aktiv spezielles Sachen suchen sondern eher fragen.

00:01:40: Und wenn wir in die Fragestellungen reinkommen und das Ganze halt auch nicht mehr rein texten, sondern eher mit einer Sprachreingabe machen dass wir dann irgendwann ein neues wording finden werden ob das ja Google sein bleibt oder halt ob sich da welches Language Modell sich da eigentlich dann auch irgendwann behauptet ist aktuell auch noch ... groß umstrittener Kampf, der noch nicht der final entschieden ist.

00:02:03: Ja bei uns ist auch immer sehr verbreitet.

00:02:05: ich frag mal Chatty das ist irgendwie auch im privaten Bereich... Ich frage mal schnell wie so einen guten Freund?

00:02:10: Sehr gut!

00:02:11: Sie sagen sie machen Marketing.

00:02:14: Was genau ist das denn?

00:02:16: Marketing ist eigentlich für uns die Weiterentwicklung von unserer Performance Agentur was wir vorher waren.

00:02:22: Wir haben vor dreieinhalb Jahren aktiv damit begonnen unsere Strukturen zu hinterfragen aufgrund der neuen Technologie und sind eigentlich jetzt mehr zu einer Agentur mit eigener KI-Software gewandelt.

00:02:37: Wir tragen ja bald immer noch die Brille des Marketers auf, deswegen ist dieser Begriff Marketing eigentlich total passend für Zukunft die Lage.

00:02:46: Jetzt ist Marketing auch einfach ein sehr großes Feld.

00:02:49: Wie verändert sich denn Marketing durch KI?

00:02:51: Also sowohl in der Wirkung nach außen aber auch in der Art wie man es macht wenn man es gut macht.

00:02:57: Es fängt ja im Mindset an, also das was früher unmöglich Klang zu produzieren ist heute irgendwie schon greifbarer.

00:03:06: Auch wenn viele Tools halt immer noch tatsächlich die ein oder anderen Fehler machen hat man halt schon das Gefühl dass man mit deutlich weniger Aufwand viel kreativer sein kann.

00:03:18: Heute steht halt nicht mehr irgendwie im Weg.

00:03:20: es ist nicht machbar so möglich das schafft man vielleicht in Hollywood sondern man kriegt schon suggeriert, dass man es mit KI demnächst total easy ist.

00:03:29: Dinge egal wie kreativ oder komplex die Klingen umzusetzen.

00:03:33: Das haben Sie ja gerade schon ganz viel über Mindset gesprochen was glaube ich immer eine große Frage ist immer für Veränderungen steht.

00:03:40: Haben aber natürlich auch in den letzten Jahren viele Unternehmen auf ihrem Weg zu einer KI im Alltag begleitet.

00:03:47: Was sind also die größte Herausforderung meistens gewesen aus der ganz praktischen Erfahrung, die sie da gemacht haben?

00:03:55: Tatsächlich die Relation zur tatsächlichen Effektivität, die man mit KI sich von Anfang an wünscht.

00:04:03: Weil meistens kommt der Wunsch oder der Auftraggeber es häufig die Geschäftsleitung, die halt KI in den Unternehmensprozesse integrieren möchte und das am besten mit sofortiger Wirkung und ja Einsparungspotenzial.

00:04:17: Die Realität sieht aber in der Regel oder meines Umfindes sollte eigentlich anders herum sein weil KI für uns nicht einfach eine Software ist, die integriert wird.

00:04:25: Sondern es ist tatsächlich ein Kulturswitch, der im Unternehmen stattfinden muss.

00:04:29: Sämtliche Beteiligten sollten in der Regel mitgenommen werden und wenn man mal alleine im Handenkreis umfragt wie KI wahrgenommen wird, kriegt man die unterschiedlichen Antworten Und genauso ist das halt auch im Unternehmen.

00:04:44: Deswegen ist unsere Empfehlung immer zuerst Das Mindset der Mitarbeiter zu sterfen sie mitzunehmen Sie überhaupt erst mal die Möglichkeit geben, KI nutzen zu können um so selbst zu erfahren was das für eine Technologie ist.

00:05:00: Das Ganze auch nicht einfach stumpf, das erlebe ich leider sehr, sehr häufig in dem halt einfach Server aufgemacht wird.

00:05:06: da wird dann irgendwie Tachy PTI drauf gespielt den Mitarbeiter zur Verfügung gestellt auf einer Testunggebung und dann geschaut wie es genutzt wird.

00:05:13: So bitte nicht weil das schirrt meistens immer zu keinen vollen Ergebnis sondern eher zur Frustration, weil man gar nicht weiß was man da jetzt im Alltag, im Business-Alltag oder Kontext wirklich machen soll.

00:05:24: Sondern wirklich begleitend dass man Nachfrage, Hinterfrage Beispiele zeigt, was kleine Hebel tatsächlich im Alltag für eine Auswirkung haben können.

00:05:35: und wenn man das dann schafft und danach erst in den Prozess einsteigt um zu sagen okay welche Prozesse wollen wir effektiv machen?

00:05:42: Dann einen Team dahinter hat Da hinter steht, hinter dieser Vision die das Unternehmen smarter zu machen.

00:05:49: Dann kann man wirklich effektiviert aufbauen und das nach.

00:05:53: Jetzt klang es ja auch gerade schon so ein bisschen dieser Faktor, komm wir machen jetzt mal KI dann holen wir uns von außen irgendeinen KI-Tool und packen das da oben drauf.

00:06:00: So wie bei allem ist natürlich immer die Frage mit was kann das Tool arbeiten?

00:06:04: Also die Frage ist ja Was hat denn auch ein Unternehmen im besten Fall an eigenen Ressourcen, an Möglichkeiten?

00:06:10: An Dateninformation und so weiter.

00:06:12: Was ist in deurer Erfahrung, wo ihr einfach sagt da legen wir einen echten Fokus drauf mit unserer Arbeit?

00:06:18: Der kam tatsächlich als wir unsere eigene Transformation gemacht haben.

00:06:21: weil so blauäugig bin ich damals halt auch mein Team eingestiegen und habe gesagt hey ich möchte eigentlich meinen Unternehmen so steuern wie heute TPT Abfrage, ich möchte Information und Daten abrufen mit Kontext.

00:06:35: Das war damals meine Vision.

00:06:36: also bin ich zu meiner IT gegangen habe gesagt kommen wir integrieren KI.

00:06:40: Ich möchte gerne ein Assistenz haben der Infektivism Controller fungiert.

00:06:46: Und da wurde uns das erst mal bewusst dass wir das Thema Datenhoheit überhaupt gar nicht mehr im Griff haben weil die Daten die ich dazu brauche, die liegen halt auf unterschiedlichen Plattformen entweder in einer Cloud oder verschiedenen Software Gesamtenssoftware-Umgebung, die wir uns aufgebaut haben.

00:07:03: Die ist vielleicht gut im operativen Geschäft aber halt wenn man KI integrieren möchte wird es auf einmal kompliziert weil wenigsten wirklich miteinander arbeiten apis nicht abgestimmt sind oder teilweise gar nicht vorhanden sind.

00:07:16: und da ist Uns damals das erste mal aufgefallen dass für die Datenuhrheit ja schlichtweg abgegeben haben weil ich vom halt auch noch aus der Generation.

00:07:25: Als ich damals angefangen habe, mein erstes Business zu starten war das ganz alltäglich.

00:07:30: Dass man im Unternehmen Server hatte und wann die Daten halt immer gespiegelt drauf als Backup-Sicherheit gespeichert.

00:07:39: Und das haben wir mit dieser neuen Cloud-Technologie klar.

00:07:42: Quemer günstiger und nicht mehr so laut.

00:07:45: Ich brauche kein extra Platz mehr dafür aber wir haben es abgegeben.

00:07:49: Mit KI muss man einfach die Infrastruktur überdenken.

00:07:54: diejenigen, die einen RAP System haben.

00:07:57: Die haben sicherlich einfacher aber ein RAP system kann sich halt auch nicht jeder leisten und genau das war damals unser Ansatz.

00:08:03: wie kriegen wir genau dieses Problem gelöst?

00:08:06: Und dass ist halt ein Software Produkt.

00:08:08: was wir halt entwickelt haben genau für diesen Preis ...

00:08:12: muss da gerade an dieses Sprichverdenken von wegen das immer so der Schuss, dass selbst ja oftmals die schlechtesten Schuhe hat sozusagen.

00:08:17: Deswegen ist natürlich spannend... ...dass ihr selber als Klassische Marketing-Accounture gestattet seid und da selbst eine Transformation hingelegt habt,... ...die ihr jetzt wiederum ja auch im Kundengespräch dann noch mal als Case selbst auch in der Hand habt.

00:08:32: Jetzt abgesehen von diesem Thema Datensicherheit wie würden Sie rückblickend sagen?

00:08:36: Ist denn diese Transformation verbundenesweit digital gelungen also...?

00:08:41: was gut gelaufen war, ist nicht so gut abgesehen von den Datenthemen.

00:08:45: Also das Ergebnis ist ich bin mega zufrieden der Weg dorthin dem würde wahrscheinlich heute anders gehen.

00:08:52: Ich habe damals tatsächlich jedem Mitarbeiter Schließbeck einen GPT zur Verfügung gestellt und auch verpflichtend gemacht damit täglich zu arbeiten.

00:09:03: Das hat dafür gesorgt dass sich danach sehr viele Einzelgespräche hatte weil ja Wie gesagt, KI gerade damals als wir es gemacht haben war halt noch relativ neu.

00:09:14: Und die Ängste, die da irgendwie mitgingen in den Gedanken der Mitarbeiter waren vielleicht auch teilweise berechtigt.

00:09:21: aber das musste halt ordentlich kommuniziert werden und deswegen würde ich's heute komplett anders machen.

00:09:27: im Rahmen von Workshops und Learnings von denenjenigen, die sich damit schon aktiver beschäftigen und mit kleinen Steps und kleinen Erfolgerlebnissen halt erstmal zeigen ... wie mächtig dieses Tool im Alltag sein kann.

00:09:41: Und hat man die Mitarbeiter da mitgenommen, dann ist meine Erfahrung verselbstständig.

00:09:45: Weil jeder Mitarbeiter der ein Tool in die Hand bekommen, womit er versteht dass das Dinge eventuell lösen kann... ...die man nicht gerne mag, die man nicht gern möchte,... ...dann fängt man halt mit zu denken und das Ganze kann echt Spaß machen.

00:10:01: Im gesamten Team werden wirklich ja das Mindset aller stimmt!

00:10:06: Jetzt ging es ja dann darum sehr, wie man das ins Team implementiert.

00:10:08: Aber habt ihr da auch einen Unterschied gemerkt in der Qualität der Ergebnisse beispielsweise eben vom Anfang zu dieser Weiterentwicklung?

00:10:16: Also im eigenen Team haben wir das gemerkt.

00:10:18: dadurch sind unsere Produkte halt auch erst entstanden.

00:10:20: Das war damals keine unternehmerische Strategie sondern tatsächlich wollten wir eigentlich unser Kernkonzept gar nicht ändern.

00:10:28: mein Ziel war ist damals einfach mit KI gewisse Effektivitätsschübe in den einzelnen Prozessen zu machen.

00:10:35: Sei es kreativ, sei es im Controlling, sei's in den Finanzen einfach jeder Mitarbeiter sollte einfach überlegen und mitdenken wie können wir wo KI effektiv einsetzen?

00:10:44: Und daraus haben sich im Endeffekt dann eigentlich erst unsere Produkte selbstständig, indem halt die Teams überlegt haben Wie können wir bei uns die Prozesse einfacher gestalten vieles auch automatisieren häufig muss man auch unterscheiden ist nicht immer unbedingt KI.

00:10:59: Vieles hat da was mit der Automatisierung zu tun.

00:11:03: Ganz ganz viele stehen auch noch an der Digitalisierung, noch ganz am Anfang.

00:11:06: Also eigentlich ist es das Digitalisieren, Automatisieren und dann mit KI Smart-Machern.

00:11:11: Und ja genau aus dieser Möglichkeit dass die Mitarbeiter halt wirklich von mir auch ein bisschen mehr Freiheit bekommen haben zu überlegen was wir mussten können, haben sich dann zwei Produkte bei uns entwickelt wo wir dann auch erst in letzter Instanz das ganze zu einem Produkt... ... wandelt haben, weil es eigentlich in erster Linie reine ... ... interne ein internes Projekt.

00:11:38: Wir haben jetzt ja mehr auf der Meta-Ebene auch schon ganz viel über eurer ... ... Fragungen und Learnings dieser ganzen Transformationsphase gesprochen... aber wenn wir jetzt mal ganz praktisch fragen am Ende immer was kommt denn raus sozusagen?

00:11:48: Also was ist standet am Ende von diesen ganzen ... ... Learnings und Doings die ihr gemacht habt?

00:11:54: Wir haben tatsächlich durch diese Transformation unser Business einmal nach links gedreht und sind weniger Dienstleister.

00:12:00: Und haben uns mehr auf Software-Entwicklung konzentriert mit KI-Prozessen, wir haben einmal das Produkt Infinity entwickelt tatsächlich aus der Situation heraus dass wir besser mit den Kunden zusammenarbeiten wollten smarter und effektiver bis halt Infinity entstanden was dem Kunden sämtliche Möglichkeiten gibt Performance anzeigen, smart zu schalten.

00:12:24: Dadurch haben wir uns irgendwo absolut gemacht.

00:12:26: die Abteilung aber die Abteilung hat sich neu definiert indem sie jetzt KI Trainer geworden sind für Infinity und das angenehre Produkt was wir entwickelt haben weil wir einfach festgestellt haben wie können wir unsere Prozesse in unserer Software Landschaft besser komprimieren indem wir Brian entwickelt haben.

00:12:47: Brian ist eine intelligente Plattform mit einem Daten, der halt an sämtliche unserer Software angeschlossen.

00:12:55: Daten auf sich nimmt und in diesem Part können wir halt Prozesse smarter machen.

00:13:01: Wir können halt neue Funktionen erweitern ohne dass wir die Software anfassen müssen und haben darauf ein Assisten gebaut, der ähnlich wie einen Agent funktioniert und können sozusagen das gesamte Controlling Projekt Steuerung alles sehr smart KI-Abfragen, das heißt wir kriegen halt Kontext.

00:13:22: Wir sparen uns enorm viel Zeit bei Auswertungen und können halt viel, viel schneller bessere Entscheidungen treffen.

00:13:29: Und dass es auch zuerst ein internes Projekt geworden daraus ist dann Wine geworden weil wir gemerkt haben dieses Problem haben nicht nur wir sondern tatsächlich viele andere Unternehmen einfach mit ganz vielen unterschiedlichen Datensätzen mit verschiedenen Softwaren arbeiten jetzt KI nutzen wollen.

00:13:44: Das

00:13:45: heißt so einen Schritt ergibt dem Nächsten und am Ende ergänzt sich das im besten Fall?

00:13:50: Also Brian, man muss sagen es ist ein sehr flexibles Software weil jedes Unternehmen hat halt andere Strukturen.

00:13:57: Dementsprechend ist der Kern gleich also die Vision und die Logik und gewisse Module sind vorhanden aber alle andere Module lassen sich flexibel an die Struktur und Prozesse anbinden.

00:14:11: Das ist irgendwo so ein Teil individuelles Software aber auch mit einer ganz speziellen Vision Prozess.

00:14:20: Genau, jetzt kann man schon das Thema Prozessmanagement auch sozusagen also wenn wir mal ganz klassisch und ganz konkret daran gehen.

00:14:26: Also da kommt nur so ein mittelständisches Unternehmen auf sie zu.

00:14:30: So ein bisschen so naja wir müssten mal aber wie hier war was ich weiß auch nicht so richtig.

00:14:34: wo fangen Sie an internen Strukturen?

00:14:37: Wo setzt da auch das Produkt jetzt speziell an?

00:14:41: Wir haben damals angefangen dass wir interne Sessions aufgemacht haben aller kleinen Workshops.

00:14:48: Das Ganze ist auch immer größer geworden.

00:14:51: Mittlerweile haben wir auch eine Academy rausgegründet oder tatsächlich raus gegründete von meinen Mitarbeitern, hat die Bundesweit Academy mitgegründe und das ist eigentlich immer so.

00:15:02: der erste Touch wo ich sage, Workshops Mainz zertrechten und das sollte der erste Step sein.

00:15:09: Der zweite und auch sehr, sehr wichtige Step was kaum Unternehmen heutzutage haben ist die Visualisierung der Prozessor einmal ganz klar stellen, wie läuft eigentlich der Prozess heute ab?

00:15:21: Wie ist er und das ganze visuell einmal darzustellen.

00:15:24: Weil dass es eigentlich so die Grundlage um dann weiter zu gehen, um zu überlegen okay wir können diesen Prozess halt smarter machen.

00:15:31: Meine Empfehlung sich da auch externe Berater zu holen genau an diesem Punkt weil einfach noch mal die Möglichkeiten die extern halt mitbringen nochmal vielleicht größer sind als die aus dem eigenen Team sei es Automatisierung sei ... Software Erweiterung oder halt einfach auch KI-Anmöglichkeiten.

00:15:52: Und dann sich ein Wunschkonzept zu visualisieren, was halt wirklich Prozesse smart haben und damit kann man dann aktiv auf Agentubeln wie uns als Beispiel draufzugehen... ...und sich dann ja Freising geben lassen um Satzungsmöglichkeit.

00:16:08: Aber wenn Sie jetzt einen Produkt für entwickelt haben das diese Prozese eben auch mit dem man die verbessern kann?

00:16:13: Haben Sie sich damit nicht auch so ein bisschen selbst torbediert?

00:16:16: Also gerade in dem Agenturbusiness geht ja seit ein paar Jahren, mindestens Monaten die Angst um das KI oder das eigene Know-how und auch die eigene Kreativität überflüssig machen.

00:16:28: Teilen Sie diese Einschätzung dieser Angst?

00:16:32: Tatsächlich habe ich eine Abteilung komplett umgedreht muss ich sagen.

00:16:37: Ich hab sie nicht so led gemacht sondern ... von der Arbeitsweise umgedreht.

00:16:43: Wir haben einen Produkt entwickelt, wir haben halt sehr viel Performance Ads geschaltet für unsere Kunden und in diesen Bereich ist halt Beratung... ...und manuelle Schaltungen, das ist eigentlich so das tägliche Doing gewesen.

00:16:56: Da haben wir halt überlegt wie können wir dort unsere Prozesse smarter machen?

00:16:59: Also haben hier ein System gebaut wo der Kunde halt wirklich beraten wird abgeholt, Screening hat live Reporting und haben dort nach und nach auch KI mit eingeschüttet, sodass es auch mehr Kontext geliefert hat.

00:17:15: Erklärbarer wurde tatsächlich auch visuals leichte Anpassungen gemacht dazu dass viele unseres unserer täglichen Arbeit komplett weggefallen ist.

00:17:26: aber was daraus passiert ist im Endeffekt das mein Team was vorher viel beraten hat ist jetzt mehr zu Training der KI hingewandelt.

00:17:36: also von daher haben wir eigentlich unsere bei Tänzen ein wenig umgedreht und haben gesagt, wir stellen den Kunden einen Tool bereit mit denen sie viel flexibler.

00:17:45: Wir können was ihnen sämtliche Informationen gibt die wir vorher mal manuell aufbereitet haben und das ganze live in echt Zeit.

00:17:56: ja und damit ist halt ein schönes Beispiel glaube ich zu zeigen dass es in jedem Bereich eine Transformation zukünftig stattfinden wird.

00:18:06: Aber es ist jetzt nicht so, dass Jobs dadurch irgendwie wegfallen.

00:18:09: Ich finde glaube das ist einfach nur die Kompetenz muss halt einfach umgelegt werden und wird neue Richtungen einschauen.

00:18:18: Ein bisschen die menschliche Kompetenz hinter der künstlichen Intelligenz quasi?

00:18:21: Ist das das Rezept?

00:18:23: Definitiv!

00:18:24: Also so ein Leitsatz den wir alt haben ist, dass KI sollte halt nie entscheiden und KI ist halt auch nie verantwortlich.

00:18:32: ich würde halt niemals prügend was der KI eigenständig entscheiden lassen, weil ich sie halt auch nicht zur Verantwortung sehe.

00:18:38: Das muss man sich einfach bewusst sein, dass es braucht halt Mitarbeiter die Haar die Weiterentwicklung vorantreiben, die B aber auch dafür verantwortlich sind was die KI besetzt.

00:18:49: und der letzte Button Freigabe muss halt immer noch eine menschliche zu sein.

00:18:53: Es

00:18:54: ist dann schwer zu sagen die KI war's ne?

00:19:00: Haben Sie vielleicht da so einen ganz konkreten Case aus der Erfahrung in den letzten Jahren, wo das angewendet wurde?

00:19:05: Also wie das eine Rückmeldung bekommen haben.

00:19:08: Wenn jemand die Software oder ähnliches benutzt hat und sagt, ah okay anders als gedacht, dass man sich einfach nochmal ganz praktisch vorstellen kann?

00:19:17: Die Rückmeltung, die wir bei diesem Produkt bekommen haben war tatsächlich sehr positiv weil halt einfach nicht mehr gewartet werden musste.

00:19:23: wenn irgendwelche Analysen oder Fragen waren... können die halt direkt von der Software beantwortet werden.

00:19:31: Auch die Transparenz, die die Software mitgeliefert hat, dass man genau sehen kann wo sie anzeigen.

00:19:35: geschaltet.

00:19:36: was ist gerade CPM?

00:19:38: Wie sind die Liedeingänger, wie ist die Qualität?

00:19:41: das ganze in einer Live-Umgebung mit sofortiger Justierung und mit so einem KI Button, den wir eingebaut haben gibt es auch Kontext, was man eventuell zukünftig verbessern sollte.

00:19:51: Und das ist ein totaler Game Changer weil das war etwas, wo wir vorher tatsächlich Ethik ansetzen mussten, Termin raussuchen.

00:20:00: Kapis vorbereitet haben und dann den Kunden erklären mussten wie die aktuelle Kampagne, die schon fast vorbei ist gelaufen ist und wie man sie dann zukünftig verbessern könnte.

00:20:10: Und das macht halt Spaß mit anzusehen dass wir dort auf beiden Seiten halt einfach ja am aktuellen Zeitpunkt sind.

00:20:19: die Zukunft laufen sollte.

00:20:21: Ich glaube,

00:20:22: bei vielen gerade mittelständischen Unternehmen ist der im positiven Sinn gesagt Respekt vor KI-Anwendungen einfach auch sehr groß.

00:20:30: was wir nicht durchschauen macht uns natürlich auch skeptisch.

00:20:32: das ist ganz menschlich.

00:20:35: wie lässt sich das denn auflösen?

00:20:39: Ja spannende Frage tatsächlich weil das haben wir vor zwei Jahren auch gemerkt bei Unternehmen und hatten auch eher das Gefühl dass Deutschland da tatsächlich leicht hinterherrigen kann und haben einen Kaide bei uns in der Agentur ins Leben, um wirklich tatsächlich aktiv Unternehmen und auch Führungskräfte abzuholen.

00:21:00: Und wir hatten wirklich die unterschiedlichsten Gäste bei uns viel... ...die eher negativ auf das Thema Kaide eingestellt waren und die gesagt haben dass nach unserem Kaide ist halt ein Mix aus Workshops und Keynotes habt gerade einen Teil am Anfang, der einfach mal so die Historie von der KI aufzeigt.

00:21:25: Und wenn man versteht dass KI kein neues Kind ist keine neue Technologie, die jetzt irgendwie von einem Startup-Kit entwickelt wurde sondern eine Historie hat von über siebzig Jahren Entwicklung und wie lange wir eigentlich schon dieses Thema vorantreiben wollen?

00:21:40: Wenn man auch ein bisschen mehr die Systematik versteht, wie KI funktioniert.

00:21:45: ich glaube das hilft am Anfang sehr stark einfach barrieren aufzubauen und eventuell kleine Brücken zu bauen.

00:21:53: Und ansonsten tatsächlich sind es, ja wir sind Menschen und das menschliche Markt die Bequemlichkeit und alles was uns Bequemeidigkeit bringt und Dinge leichter macht.

00:22:07: Das werden wir akzeptieren und ich glaube dass ist so ein großer Trigger den KI einfach mitbringen wird.

00:22:13: Es wird Dinge einfacher machen und das wird dann halt morgens.

00:22:17: dann kommen deswegen Kleine Steps anfangen mit Workshops, mit kleinen positiven Elementen beginnen und dann halt wirklich in die größeren Prozesse einzusteigen.

00:22:29: Jetzt habe ich ja natürlich jemanden vor mir sitzen der KI gegenüber sehr aufgeschlossen ist.

00:22:33: deswegen vielleicht zum Abschluss nochmal eine sehr oder eine persönlichere Frage gibt es einen eigentlich im Alltag in ihrem Arbeitsalltag?

00:22:42: Vielleicht aber auch KI geht ja auch viel mittlerweile ins private rein bei dem Sie sagen das mache ich lieber noch ganz persönlich ohne KI.

00:22:49: Wenn ja, was ist das und warum?

00:22:53: Die gute Frage.

00:22:54: Ja ich muss gestehen bei mir ist KI wirklich in beiden Seiten also sowohl im Business als auch im Privaten nutze es sehr viel.

00:23:04: natürlich weil ich sehr neugierig bin und viele Dinge ausprobiere.

00:23:07: aber es gibt halt noch Punkte wo ich sage dass wird halt immer privat sein.

00:23:12: Ich fähige gerne Kontakte und das heißt telefonieren oder So wie wir es gerade machen in diesem Podcast, das sind Dinge die könnte man ja im Endeffekt auch mit der KI machen.

00:23:24: Aber ich glaube, dass sind Sachen, die sollte man halt weiter für sich behalten und einfach mal das Telefon den Jahren nehmen direkt anrufen, das Netzwerk gegen Netzwerksveranstaltungen besuchen und einfach immer noch nahbar sein.

00:23:39: Das finde ich glaube wichtig.

00:23:40: Das sollten wir auch in Zukunft nie verlieren.

00:23:44: Und ein bisschen Inspiration für Geburtstags- oder Weihnachtskarten, wie sieht es da aus?

00:23:49: Also ich plane tatsächlich meine gesamten Urlaubsplanung mache ich komplett mit KI.

00:23:59: Veranstaltungen, Geburtstage für meine Kinder, das will ich auch mittlerweile alles mit KI, würde ich Ihnen empfehlen.

00:24:07: Denkt sehr viel mit!

00:24:09: Man hat das Gefühl man ist auch viel kreativer.

00:24:12: Weil ich glaube das was man einfach verstehen muss ist, dass was KI mitbringt.

00:24:16: Ist eine Art, also so benutze ich ihn am meisten wie ein Art Sparing Partner.

00:24:23: Einfach die Kopfhörer rein, eine Idee erzählen, Feedback holen.

00:24:27: manchmal hilft es halt auch einfach und das kennt man glaub ich aus jeglichen Gesprächen wenn man einfach drüber spricht.

00:24:33: Und manchmal ist KI auch nichts anderes als ein guter Zuhörer.

00:24:37: Die Ergebnisse müssen nicht unbedingt gut sein, die da wieder kommen aber es spiegelt halt einfach... Was wieder ist gibt Feedback meistens mal positiv.

00:24:45: Und das hilft einen einfach auch selber an sich zu wachsen.

00:24:49: Ja, für die Aufspann nutzen wir ähnlich und benutze ich auch ähnlich tatsächlich.

00:24:53: Dann bedanke ich mich für das Gespräch auf jeden Fall in dieser Stelle.

00:24:57: Viele spannende Einblicke, spannende Produkte und aber eben gerade diese Verbindung zwischen eigener Erfahrung, eigener Transformationen und die jetzt ein andere Unternehmen bringen.

00:25:07: Vielen Dank!

00:25:09: Sehr gerne hat mich gefreut.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.