DUP Business Talk Spezial: 7 AI Minutes
Shownotes
Wie macht KI aus guten Mittelständlern noch stärkere? Dieser Frage sind wir in einer besonderen Podcast-Reihe nachgegangen. In zwölf Gesprächen von je sieben Minuten sprechen Führungskräfte, Gründerinnen und Digitalexperten aus Unternehmen wie Montblanc, Slack, DAK-Gesundheit und Arvato Systems über konkrete KI-Anwendungen, ehrliche Learnings und die entscheidende Frage, was es wirklich braucht, damit KI im Unternehmensalltag ankommt. Kompakt, praxisnah und ohne Buzzword-Bingo. Unsere Expert:innen sind:
• Es gibt nicht viele Marken, die so sehr für zeitloses Design stehen, wie Montblanc. Das Hamburger Traditionshaus ist heute führend in der Herstellung hochwertiger Schreibgeräte. Oliver Gößler, Director Europe & International Business Development, arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren für Montblanc.
• Timo Brümmer arbeitet schon seit sechs Jahren für die Hamburger Marketing-Agentur rock&stars, seit 2023 ist er Chief Operating Officer. Durch seine Arbeit in Unternehmen und auf Agenturseite kennt er die aktuellen Herausforderungen unterschiedlicher Branchen und gilt als erfahrener Marketingexperte.
• Wie verändert Künstliche Intelligenz unseren Arbeitsalltag konkret – nicht als Vision, sondern im täglichen Doing? Alina Maia Reimann, Lead Specialist Solution Engineer bei Slack, beschäftigt sich genau mit dieser Schnittstelle: zwischen Kommunikation, Produktivität und KI-gestützter Entscheidungsfindung.
• Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Wert erst dann, wenn sie im Unternehmen wirklich angewendet wird. Tanja Morsch, Co-Founder, COO & CHRO des Start-ups Weekone, begleitet genau diesen Schritt: von der Idee zur Umsetzung.
• Khaled Thaler ist Managing Director bei HIRSCHTEC und verantwortlich für Digitale Strategie sowie den IT Bereich. HIRSCHTEC ist eine Full Service Digital Workplace Agentur, spezialisiert auf schlüsselfertige „Digital Workplace“-Lösungen wie Social Intranets und Mitarbeitenden Apps – kurz gesagt, wir steigern die digitale Fitness von Organisationen und Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.
• Mohamed El Nabulsi ist Gründer und Managing Director von Cheongeon. Das Unternehmen hat sich auf eine Fähigkeit spezialisiert, die in der KI-Welt oft übersehen wird: Realität für IT-Systeme erfassbar zu machen – ganz ohne Formulare oder strukturierte Eingaben. Damit automatisiert Cheongeon Prozesse, an denen klassische Digitalisierung jahrzehntelang gescheitert ist.
• Frederike Behrens ist Mitglied der Geschäftsführung beim Submissionsanzeiger – einem Verlag mit mehr als 125-jähriger Geschichte, der Unternehmen dabei hilft, öffentliche Ausschreibungen zu finden. Täglich wertet der Submissionsanzeiger Ausschreibungen aus rund 200 Vergabeportalen aus und stellt sie gebündelt und einheitlich zur Verfügung – heute zunehmend mithilfe von KI.
• Melanie Lange ist Geschäftsführerin der Charismaschmiede und Entwicklerin des Leadership Kompasses. Sie unterstützt Fach- und Führungskräfte dabei, KI sinnvoll und praxisnah im Unternehmensalltag einzusetzen – etwa im HR-Bereich. Ihr Ansatz: Berührungsängste abbauen, Möglichkeiten greifbar machen und Führung durch KI nicht ersetzen, sondern gezielt stärken.
• Anna Graf ist Expertin für neue Technologien bei Arvato Systems, dem IT- und Digitalisierungsspezialisten von Bertelsmann. Sie beschäftigt sich damit, wie KI nicht nur Prozesse schneller macht, sondern auch Marken, Inhalte und Kundenerlebnisse verändert. Und dabei geht es auch immer um Daten.
• Stefanie Hegener ist Geschäftsführerin der OPEN Digitalgruppe. Diese begleitet Unternehmen durch die digitale Transformation – von der Strategie bis zur Umsetzung. Eines Ihrer Herzensthemen: KI im Mittelstand. Denn nach der ersten Euphorie merken viele Unternehmen, dass ein paar Tools ausprobieren nicht reicht. KI kann scheitern, Projekte können stocken – aber genau daraus lässt sich viel lernen.
• Dr. Ute Wiedemann ist promovierte Medizinerin, erfahrene Gesundheitsmanagerin und Vorstandsmitglied der DAK-Gesundheit. Dort verantwortet sie unter anderem Markt, Service und Personal sowie IT und Infrastruktur – also genau jene Bereiche, in denen sich entscheidet, wie intelligent, digital und zugleich menschlich Krankenkassen künftig sein können.
• Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Technologien und Geschäftsmodelle, sondern zunehmend auch die Regeln für Sichtbarkeit, Vertrauen und öffentliche Wahrnehmung von Unternehmen. Alexander Becker, Chief of Storytelling & Media Strategy bei der Agentur FRAUWENK, erläutert, warum klassische PR heute auch für ChatGPT, Perplexity & Co. relevant wird – und weshalb Glaubwürdigkeit, Medienpräsenz und gute Geschichten in Zeiten von GEO wichtiger sind denn je.
Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen zum Dub Business Talk heute zu einer Sonderausgabe unter dem Motto Seven AI Minutes.
00:00:10: Meine Kolleginnen, Kollegen und ich sprechen heute mit verschiedenen Gästen über ganz unterschiedliche Facetten von künstlicher Intelligenz.
00:00:19: In jeweils sieben Minuten geht es um kompakte Einblicke konkrete Beispiele und die entscheidende Frage wie macht künstliche Intelligenze aus guten Mittelständlern noch stärkere?
00:00:36: Und jetzt geht es in Sachen KI nicht nur um künstliche Intelligenz, sondern auch um Krankenkassenintelligenz.
00:00:42: Dr.
00:00:43: Ude Wiedermann ist promovierte Medizinerin, erfahrene Gesundheitsmanagerin und Vorstandsmitglied der DHK-Gesundheit.
00:00:51: Dort verantwortet sie unter anderem Markt-, Service- und Personal sowie IT- und Infrastruktur – also genau jene Bereiche, in denen sich entscheidet wie intelligent digital und zugleich menschlich, kranken Kassen künftig sein können.
00:01:09: Herzlich willkommen!
00:01:10: Schön dass du da bist.
00:01:11: Ja ich freue mich hier zu sein.
00:01:13: Ganz wunderbar.
00:01:14: Lass uns doch vielleicht erstmal ganz persönlich starten damit wir einen guten Einstieg ins Gespräch haben.
00:01:18: was war denn so dein großer Aha-Moment in dem Du gemerkt hast wie nachhaltig digitale Lösungen auch die Gesundheit beeinflussen können?
00:01:27: Ja, also da greife ich direkt aus meinem ganz persönlichen Umfeld heraus.
00:01:31: Und zwar habe ich vor meiner Studienzeit ein bisschen in Access programmiert und hab für mich erkannt es ist ein Thema das mir nicht steht und ich meine Karriere auf was anderes aufbauen möchte.
00:01:42: aber jetzt mit KI bin ich wieder zurückgekommen und da ich ganz gerne laufe und irgendwie mir die Anzeige auf meiner Apple Watch immer nicht passt, habe ich jetzt angefangen mir mit KI meine eigene Anzeigen an meiner Applewatch zu bauen Und das finde ich total klasse, dass es für jemanden der eben nicht aus dem Fach kommt jetzt mit KI so einfach möglich ist.
00:02:03: Das finde ich stark und es zeigt welche Chancen wir in den nächsten Jahren auch haben.
00:02:08: Laufen macht jetzt mehr Spaß?
00:02:09: Mit einer eigenen Ansicht?
00:02:10: Auf jeden Fall!
00:02:11: Weil jetzt kann ich sozusagen immer in den Herzfrequenz-Zonen bleiben, indem ich bleiben will und ich kriege auch sozusagen Signal wenn ich drüber hinweg gehe hervorragend.
00:02:21: Etwas einfaches, manche möchten schmunzeln aber für mich als totaler Leihe ist es schon ein großer Wurf.
00:02:27: Ich glaube das sind gerade die Kleinigkeiten die den Unterschied machen?
00:02:29: Ja absolut!
00:02:30: In kaum einem anderen Bereich ist der Fortschritt durch KI und andere Technologien so rasant und vor allem auch greifbar wie im Gesundheitswesen.
00:02:38: Gleichzeitig herrscht hier eine besondere Sensibilität.
00:02:41: Schließlich geht das ganz nah ran an die menschliche Substanz an jeden Einzelnen von uns.
00:02:45: Wie lässt sich das denn vereinbaren?
00:02:46: Der Fortsschritt, die Möglichkeiten auf der einen Seite Bedenken auf der anderen Seite?
00:02:52: Ja, also es ist ein großes Thema was uns wirklich sehr beschäftigt.
00:02:56: Zum Glück haben wir hier in Europa den EU AI-Eck der sozusagen alles was mit KI ist noch mal reglementiert.
00:03:04: Hier gibt's unterschiedliche Stufen wie als Gesundheitsunternehmen sind sozusagen einen hohen Risiko eingestuft.
00:03:12: das heißt Wir haben da eine ganz spezielle Regulatorik dahinter an Risk Management und Daten Wie wir die immer wieder überprüfen müssen,
00:03:20: etc.,
00:03:20: etc.
00:03:22: Und das beeinflusst uns natürlich in der Art und Weise wie wir KI jetzt auch für uns als DRK-Gesundheit entdecken.
00:03:31: Wie ist das so in der Kommunikation zu den Versicherten?
00:03:33: Weicht es langsam ein bisschen auf und die Offenheit entsteht mehr für die Angebote und Möglichkeiten.
00:03:37: Und was sind da eure Mittel, mit denen ihr arbeitet?
00:03:39: Ja also wo wir KI einsetzen müssen wir auch letztendlich darlegen.
00:03:45: Wir haben auch einen eigenen Avatar Aber Lena nennt sich die und wir haben auch gemerkt in einer Akzeptanz dass wir eine viel größere akzeptanz haben bei unseren versicherten wenn man das auch transparent machen.
00:03:57: unsere Avatarin Die spricht jetzt auch davon ist und bringt dann die Themen rüber, die wir setzen wollen und wo wir informieren wollen unsere Versicherten.
00:04:07: Also ein tolles Tool.
00:04:08: aber noch mal wichtig ist Transparenz und wichtig ist dass wir wirklich dadurch auch die Akzeptanz erhalten.
00:04:17: Es ist ja unheimlich viel im Umbruch des Gesundheitswesens zwischen Fachkräftemangel, Sparmaßnahmen die auf uns alle zukommen.
00:04:25: Da braucht man ja Digitalisierung.
00:04:26: das ist immer sozusagen das Rezept mit dem dann um die Ecke kommen.
00:04:29: was sind denn deine Meinung nach die top drei Meilensteine politisch gesellschaftliche oder wirtschaftlicher Ebene die in den nächsten fünf Jahren erreicht werden müssen damit wir weiterhin eine gute Gesundheitsversorgung in Deutschland haben?
00:04:44: groß und wichtige Frage.
00:04:46: Ich denke, wenn man jetzt die politischen Diskussionen mitbekommt muss mal einmal die Chancen nutzen, die sich über die Digitalisierung ergeben.
00:04:54: also guckt mir einmal in das Primärversorgungssystem, dass ja jetzt dann aufgebaut werden soll.
00:04:58: da ist ja die Digitalisierung großer Treiber.
00:05:03: Die Triage, die schon möglich ist über die digitalisierung, die Nutzung der EPA, dass es wirklich auch nutzbar auswertbar ist mit den Informationen, die es braucht.
00:05:16: Und das Dritte Meilenstein muss ich kurz überlegen.
00:05:21: Das war auch fies mit rein, ne?
00:05:24: Der dritte Meinenstein der für mich wichtig ist, ist die Verknüpfung und das wird uns ganz schön herausfordern zwischen KI also diesen Hybridenteams von Agenten und sozusagen wir wie wir das zusammenbringen, dass es wirklich gut funktioniert.
00:05:42: Dass man dann eine starke Führungskräfte jetzt auch entwickeln, dass wir die Skills in den nächsten Jahren aufbauen und ich habe wirklich enorm Respekt davor was wir in den letzten Jahren machen.
00:05:53: Ich sage immer Es ist als würden wir im Auto umbauen im Fahren ja das fährt schon gut aber wir wissen muss eine andere Geschwindigkeit haben oder einen anderen Motor haben, dass sie ein Elektromotor haben und das im Fahren zu machen.
00:06:09: Und dabei den ganzen Change im Unternehmen zu organisieren.
00:06:12: also da ich habe enorm Respekt vor das was uns kommt auf uns zukommt und ich sehe aber auch die Chancen die wir haben über den Hebel KI.
00:06:22: Genau, ein Stück weit auch eine Vorfreude natürlich auf das was da kommt.
00:06:24: Auf eine hoffentlich sehr gute Versorgung digital modern menschlich gemeinsam mit der Diakar.
00:06:29: So soll es sein.
00:06:30: ja dafür stehen wir und dafür brennen auch ganz viele unserer Mitarbeitenden.
00:06:35: Dann vielen Dank!
00:06:36: Ja ganz herzlichen Dank für das schöne Interview.
00:06:44: Jetzt bei Seven AI Minutes ist Melanie Lange.
00:06:47: Sie ist Geschäftsführerin der Charisma Schmiede und sie hat den AI Leadership Compass entwickelt, sie unterstützt Fach- und Führungskräfte dabei KI sinnvollen Unternehmen einzusetzen zum Beispiel im HR Bereich.
00:07:02: Hallo Melanie schön dass du da bist Melanie, viele Führungskräfte fühlen sich ja wahrscheinlich etwas überrollt von der Geschwindigkeit der KI-Entwicklung.
00:07:12: Mit welchen Problemen und Fragestellungen kommen deine Klientinnen zu dir?
00:07:17: Also viele haben vielleicht ein bisschen ChatGPT und Co.
00:07:20: versucht.
00:07:21: aber diese Vorstellung wo kann ich es konkret einsetzen an welcher Stelle meine Führungsarbeit und auch welche Herausforderungen stehen in der Führungen was könnten Mitarbeiter damit schlimmstenfalls auch tun.
00:07:34: Da hört es dann auf in den Vorstellungen, weil die Praxis einfach fehlt.
00:07:38: also dieses spielen dürfen und sich ausprobieren.
00:07:42: viele kommen mit mir in Kontakt und sagen ich habe das um das Projekt aber keine Idee wie ich KI einsetzen soll.
00:07:50: Also diese kleinteiligen Dinge ist praktisch umzusetzen und ein Zukunftsbild zu entwickeln.
00:07:57: Das sind so die größten Herausforderungen, um die Mitarbeiter die Angst zu nehmen dass es ihren Arbeitsplatz kostet.
00:08:04: Und was machst du denn?
00:08:05: Also wie hilfst Du dann konkret?
00:08:07: Es gibt halt verschiedene Wege.
00:08:09: wenn zum Beispiel je nachdem wie das Unternehmen aufgestellt ist Wenn es noch gar keine KI gehabt hat, geht's erst mal darum es kennenzulernen.
00:08:16: Was kann KI für mich tun?
00:08:17: und da haben wir zum Beispiel einen Kartenspiel wo KI genau drauf steht.
00:08:22: Was kann ich mit der KI denn überhaupt machen?
00:08:25: Muss man sich das so vorstellen, im HR-Bereich habe ich zum Beispiel Personalentwicklung und ich möchte dort einen Bereich haben wie Führungskräfteentwicklungen.
00:08:34: Da nehme ich mir das Thema.
00:08:36: Ich möchte dass die mehr kommunizieren.
00:08:38: Dann gibt es einen bestimmten Prozess der abläuft Und jeden Prozess kann ich eine KI Karte zuordnen und verstehen an der und der Stelle Kann ich KI für mich einsetzen Und dabei braucht man kein Wissen über KI, weil es so einfach ist dass das ein sechsjähriges Kind aufversteht.
00:08:56: Das ist das schöne Spielerische da hinzugehen und es greifbar zu machen und auch praxisnah ohne dann eine Barriere zu schaffen.
00:09:04: Und die KI's, die dann zum Einsatz kommen sind die es von den Unternehmen gewählt oder gibt ihr da auch Tipps?
00:09:11: Also das kommt darauf an erst mal welche Sicherheitsauflagen dieser Erfüllnissen.
00:09:14: Also je nachdem welche Branche es ist gibt es wirklich verschiedene Auflagen.
00:09:19: aber letztendlich auch was will ich mit der machen?
00:09:21: habe ich personenbezogene Daten oder ähnliches?
00:09:24: da muss ich hingucken und da gehen wir auf Tipps.
00:09:26: also dieses rechtliche Thema keine Rechtsberatung aber eine Orientierung Okay.
00:09:33: Was sind das denn so für Themen, mit denen man Führung tatsächlich verbessern kann durch KI?
00:09:40: Also früher ist es so gewesen dass man Durcherfahrung, Führungs- oder Innenführung gekommen ist.
00:09:46: Heute ist so die Erfahrung immer noch viel wert und der Umgang mit den Menschen Das ist der Schlüssel und das bleibt.
00:09:52: Und an der anderen Seite alles was mit unheimlich vielen Faktenlage zu tun hat.
00:09:56: Auswertung von Statistiken, Auswertungen von irgendwelchen Personalgesprächen und genau da kann ich ansetzen!
00:10:05: Ich habe viel mehr Informationen und kann dadurch schneller Entscheidungen treffen wenn ich mich denn darauf einlasse.
00:10:11: Jetzt ist ja häufig auch die Rede davon, dass KI natürlich Prozesse beschleunigen kann.
00:10:16: Das heißt es wird an anderer Stelle vielleicht zeitfrei, die dann aber auch wieder in Arbeit gesteckt wird.
00:10:21: das heißt es kommt dann auch zu so einer Art Burnout teilweise also die Leute fühlen sich irgendwie überfordert dann schnell Kann KI auch helfen?
00:10:29: Führung quasi gesünder zu machen?
00:10:32: Ja, unbedingt.
00:10:33: Also zum Beispiel mit trieblichen Gesundheitsmanagement hat man die Möglichkeit natürlich auch wenn ich ein Ergebnis habe viel viel schneller auf Ergebnisse zu kommen die Mitarbeitern zielgerichtet helfen.
00:10:43: und gerade im Gesundheits ist es so dieses dort zu löschen und ich setze mal dort an, also ich kann da auf der strategischen Ebene ansetzen.
00:10:51: Ich kann Mitarbeitern aber auch viel schneller sagen zum Beispiel durch ein Resilienztest dass er schon gleich erste Hilfestellungen bekommt.
00:10:58: das der weiß a aufgrund meines ich verzettel mich immer oder was auch immer kann der Mitarbeiter sofort Tipps und Tricks kriegen.
00:11:06: Und als Führungskraft kann ich mich selber zum Beispiel in Teams-Meeting reflektieren.
00:11:11: Wie habe ich denn kommuniziert?
00:11:13: War das jetzt gut für den Mitarbeiter?
00:11:15: oder hätte ich mich zurückhalten sollen, hätte ich vielleicht mehr Wertschätzung zeigen sollen?
00:11:19: und da gibt es super viele Ansatzpunkte.
00:11:21: Das heißt werden sich die Gespräche dann mitgeschnitten von der KI?
00:11:24: oder wie funktioniert das mit der Definition?
00:11:25: Also bei Teams gibt es ja, Microsoft Teams gibt's ja sowieso die Transkripte und die Videos um.
00:11:30: das kann man theoretisch auswerten.
00:11:32: Wichtig Betriebsratsarbeit wenn dort Mitarbeiter Heilig sind, man dürfte nur den Teil.
00:11:38: Die Führungskraft dürfte sich selbst reflektieren und das noch auf eigene Art und Weise nicht die Mitarbeiter mit reinnehmen.
00:11:44: Das ist ein sehr schmaler Grad zwischen was darf ich und was darf Ich nicht?
00:11:49: Und da muss man dann genau hingucken.
00:11:51: Da schauen wir dann auch genau hin.
00:11:53: Führungen ist ja immer mit Empathie verbunden und ein ganz wichtiger Aspekt davon kann KI auch darunter unterstützen.
00:12:02: Oder ich kann ein Beispiel von, weil wir haben auch einen Gesundheitsmanagement-Hintergrund und wir haben zum Beispiel Kunden die gerne das als Sparingpartner genommen haben.
00:12:12: Ich sage immer es darf eine Therapie nicht ersetzen aber es gibt Wege und Möglichkeiten und Perspektiven auf.
00:12:19: Empathie ja ist wertschätzend.
00:12:22: Ich habe letztes Mal auch gerade diskutiert bin ich dann irgendwann mit einer KI zusammen oder was passiert da?
00:12:27: Es ist immer noch nicht so dass wir die Empathia ersetzen können.
00:12:31: deswegen Mensch bleibt weiterhin in der Schlüssel.
00:12:35: Ja, ganz herzlichen Dank, weil er nie das so hat und ist sehr spannend.
00:12:39: Vielen Dank für die Einladung!
00:12:46: Hallo zu einer weiteren Ausgabe unseres Seven AI Minutes Podcasts dieses Mal mit Oliver Gößler Director Europe und International Business Development bei Mont Blanc.
00:12:56: Mont Blan steht wie kaum eine andere Mark für zeitloses Design.
00:12:59: aber was bedeutet das?
00:13:00: In einer Welt die sich immer schneller digitalisiert?
00:13:03: Wie bleibt eine Marke begehrlich vor allem relevant?
00:13:06: darüber wollen wir heute sprechen Oliver, Markenbegehrlichkeit basiert ja stark auf Kreativität, Design menschlicher Handwerkskunst.
00:13:14: Aber was genau kann man sagen?
00:13:16: Was wird davon in Zukunft wichtiger und was verändert sich gerade grundlegend?
00:13:21: Also erstmal Hallo!
00:13:22: Und vielen Dank, dass ich da sein darf.
00:13:25: Gute Frage wahrscheinlich ist das sogar die Frage, die am entscheidendsten ist für viele Marken.
00:13:33: Was weckt eigentlich in uns?
00:13:35: Begehrlichkeit für eine Marke.
00:13:37: Ich glaube, das sind genau die Themen, die dann am Ende bei einer Marke wie Mont Blanc nicht digital sind.
00:13:42: Nämlich dass man das Vertrauen hat, dass dort ein Mensch etwas schafft Handwerkskunst schafft selbst vielleicht etwas designt und ich glaube wenn das Vertrauen verloren gehen würde bei Kunden wäre das ein Problem für eine marke wie mont blanc.
00:13:59: Du hast es jetzt gerade gesagt begriffe wie menschlichkeit handwerks kunst Jeder verbindet mit Montblanc hochwertige schöne Produkte.
00:14:08: Aber wie kommt man da zusammen gerade mit diesem Thema KI und Digitalisierung?
00:14:12: Und vor allem, wie geht ihr damit um, damit das eine nicht unter dem anderen leidet?
00:14:18: Ich glaube, man muss schon relativ klar sein was man mit KI am Ende macht in der Firma und was man vielleicht auch nicht macht.
00:14:27: Es gibt, glaube ich Bereiche ganz klar... kann man KI nutzen, um Aufgaben zu unterstützen und Aufgaben übernehmen.
00:14:36: Das geht um ganz klassische Themen.
00:14:38: Ich nehme jetzt ein Forecasting zum Beispiel oder eine Fertigungsplanung
00:14:43: z.B.,
00:14:44: das ist ein Thema, wo KI hilft.
00:14:46: Ich glaube gefährlich wird es dann da, der KI-Aufgaben übergeben würde, die vom Menschen gemacht und auch am Ende gesteuert werden sollten.
00:14:59: Insofern ist das ein schmaler Grad und da ist man bei uns in der Firma schon recht vorsichtig was das Thema KI angeht.
00:15:09: Und wir tassen uns relativ langsam ran.
00:15:15: aber die Entwicklungen sind natürlich auch bei uns rasant.
00:15:18: Das ist ganz klar!
00:15:20: Du sagst es mit der Entwicklung dieses Rasant, aber nichtsdestotrotz.
00:15:23: Es ist ein Spannungsgefühl da.
00:15:24: Habt ihr eine Strategie?
00:15:26: Gebt ihr nach Trial and Error vor oder Augen zu und durch?
00:15:31: Nein, gibt's schon eine Strategiezu.
00:15:32: Das ist auch schon relativ gut ausgearbeitet.
00:15:35: das ist zumindest intern bei uns dann so auch kommuniziert.
00:15:40: am Ende ich glaube was man sagen kann dass bei uns in der Gruppe generell schlichtweg darauf geachtet wird, dass die Verantwortung immer beim Menschen liegt.
00:15:53: Also ich glaube das ist ein ganz großer Punkt, dass man nicht die Verwandlung... Und das kriegt ihr relativ schnell, dass man Verantwortung abgeben kann an KI.
00:16:03: Also wenn man vorgefertigte Antworten hat, egal was es nachher ist... also du als Kunde bei Murm-Law ja kontaktierst uns.
00:16:09: Das könnte natürlich genauso eine KI übernehmen, dass sie die Antworten dir gibt.
00:16:13: Dass wir vielleicht sogar uns dahinter verstecken, was die KI nachher gesagt hat und das sollte am Ende nicht passieren da gibt's nachher Grenzen.
00:16:20: Genauso eine Grenze wäre, dass das eine KI und es würde ja auch funktionieren.
00:16:24: Eine KI, die übernimmt das Produkt was du morgen von uns kaufst einfach Stichwirk von einer KI generiert wurde.
00:16:31: genauso wie ich heute vielleicht im Song generieren kann relativ easy und relativ einfach und den vielleicht online stellen kann ist das was wo wir ganz sicher sagen werden auch in Zukunft sagen werden.
00:16:45: sowas wird bei uns nicht passieren sondern das was man bei uns erwerben kaufen kann Und auch so, wie man uns Kontakt treten kann.
00:16:51: Das ist etwas wo der Mensch am Ende immer die Hauptpersonen ist, die Person in der Verantwortung ist Die Person ist dies kreiert Den Kreativen aber auch den Handwerkspart übernimmt und die letzten Endes dann auch gegenüber dem Kunden verantwortlich ist, indem was nachher herauskommt.
00:17:11: Wie ist das bei euch in der Belegschaft?
00:17:12: Wie wird da über das Thema KI gesprochen?
00:17:15: Ist man da dem ganzen Thema offen gegenüber oder eher kritisch?
00:17:18: gibt es da Unterschiede?
00:17:19: Ich glaube, da gibt es bei uns im Unternehmen echt ein ganz großes Vertrauen in die Firma und die Gruppe.
00:17:26: Dass das verantwortlich gemacht wird... Also ich kenne keine Ängste in dem Sinne, dass gesagt wird, oh mein Gott jetzt kommt die KI!
00:17:35: Jetzt werden hier nämlich Aufgaben übernommen, die brauche ich nicht mehr.
00:17:39: Was ich wahrnehme ist eher eine Aufgeschlossenheit Und auch mit Zufriedenheit eher, dass KI ganz viele Prozesse vereinfachen kann und damit eher Platz schafft für Themen die wir sonst vielleicht einfach zu wenig Zeit hätten.
00:17:56: Und wie ist das vor allem wenn man sich jetzt junge Talente anschaut?
00:17:59: Sei es wirklich auch Kunden von euch aber auch normal im recruiting-Prozess?
00:18:07: Wie wird da das Thema KI gesehen?
00:18:11: Also das war eher meine private Meinung, was ich sehe beim Thema KI und was so die Positionen und Stellen angeht in vielen Firmen ist dass glaube ich über die Zeit sicherlich einige Funktionen, die klassische Einstiegsposition sind auch gut an Sachen Aufgaben von KI übernommen werden können.
00:18:30: Und vielleicht die pure Anzahl dieser Stellen dann eher geringer wird im Laufe der Zeit.
00:18:36: Das wäre ein Thema, was ich schon sehen würde und ich glaube da müssen wir als Firma aber auch insgesamt die Wirtschaft darüber nachdenken wie kann man sicherstellen dass wir weiterhin Talente ausbilden können, dass wir Talente finden können das wir Jobs bereitstellen letzten Endes auch, die in dem Taillereweg vorbereiten sind für spätere Aufgaben.
00:19:01: Ich glaube das wird ein Thema sein über das man vielleicht noch nachdenken wird.
00:19:05: also das ist glaube ich noch gar nicht so sehr im Fokus.
00:19:08: jetzt.
00:19:08: momentan sind eher die Anwendungsthemen im Fokuss.
00:19:12: Abschließende Frage, was würdest du sagen nicht nur auf Mont Blanc-Fleuch bezogen sondern auch so auf Unternehmen an sich?
00:19:17: Wo seht ihr oder wo würdest du sagen sind Unternehmen und Kunden gegenüber in der Verantwortung auch das Thema KI an den Kunden heranzutragen.
00:19:26: Ja ich glaube dass KI helfen kann Dinge zu bestäunigen.
00:19:31: zum Beispiel Ja, ich glaube wenn es zum Beispiel Prozesse gibt die für den Kunden zu lange dauern.
00:19:37: Ich glaube da kann KI helfen diese Themen schneller abzuwickeln und schneller zu beschleunigen.
00:19:42: das kann um Service-Themen z.B gehen wo es für mich dann keinen Grund gibt später dass man da irgendwie zwei Wochen warten muss aus der Antwort sondern das sind Themenbereiche die können eigentlich umgehend beantwortet werden sofern es vielleicht eine Iskulationstufe gibt.
00:19:56: ja dass man immer sagen kann ich möchte doch noch jemanden sprechen auch wirklich Menschen sprechen und bin dann nicht einer KI sozusagen ausgeliefertigt.
00:20:04: Ich glaube, das ist wichtig für einen Kunden.
00:20:07: Und ich glaube, dass es umso wichtiger für eine Firma wie Mont Blanc, wo man vielleicht auch gerade im Luxussegment einen gewissen Anspruch hat, dass man dort mit ihrem Menschen sprechen kann – und vielleicht nicht nur mit einem KI-getriebenen Chatbot der einem verantwortet.
00:20:23: Das gilt da nicht nur beim Servicepreis oder wenn ich anrufe, das gilt natürlich für uns ganz besonders für Stores.
00:20:31: Ich glaube, wir sind eine Marke die aus dem Thema aus dem Bereich schreiben kommt.
00:20:35: Das ist ja auch vielleicht ein Kontrastprogramm zu dem Themenbereich KI das was uns auch sehr wichtig ist und wo es ganz natürlich ist dass man dort mit Menschen in Kontakt kommt die das Thema schreiben mit der Hand schreiben dann auch weiter tragen.
00:20:52: Wir sind schon bei den Ehren halten und den Menschen und Kunden auch immer vermitteln, was das Besondere ist.
00:20:56: Und das Schönes ist, dass man sich auch bewahren sollte, weil KI hat wahnsinnig viele Vorteile aber kann natürlich auch Nachteile haben, was uns als Mensch angeht.
00:21:08: Dass wir auch weiterhin den Kopf anstellen und einen Kopf anstehen tun wenn man schreibt.
00:21:13: insofern ist das für mich als Mitarbeiter von Mont Blanc wichtig und lauter so auch gut zu kommunizieren Und das ist auch mal was, was man den Kunden noch dann so ein bisschen mitgeben möchte.
00:21:26: Ja spannend!
00:21:26: Danke für die Einblicke.
00:21:29: Das war es schon schön, dass du bei uns warst.
00:21:31: Vielen vielen Dank und weiterhin viel Erfolg euch!
00:21:41: Bei SevenAi-Manage spreche ich jetzt mit Friederike Behrens, Mitglied der Geschäftsführung beim Submissionsanzeiger.
00:21:48: Der Verlag hilft Unternehmen seit mehr als hundertundzwanzig Jahren dabei öffentliche Ausschreibungen zu finden – heute auch mit KI!
00:22:00: Friedrichge, beim Besuchnis Jungsanzeiger verarbeitet ihr täglich Ausschreibung aus ungefähr zweihundert Vergabeportalen.
00:22:07: Das ist ja kaum vorstellbar dass man das mal ohne künstliche Intelligenz hinbekommen hat.
00:22:10: inzwischen setzt die auch auf KI?
00:22:13: Wann und warum habt ihr euch entschlossen das zu machen?
00:22:16: Das ist tatsächlich noch gar nicht so lange her, dass wir auf Künstliche Intelligence gesetzt haben.
00:22:21: Das hat alles im letzten Jahr den Lauf genommen Und es ist immer noch ein eher geringerer Teil ist und zwar dort, wo wir mit unseren eigenen Systemen zur Zeit nicht mehr weiterkommen.
00:22:35: Dort, wo die Komplexität so groß ist dass selbst unsere Systeme an ihre Grenzen kommen, dort setzen wir auf KI.
00:22:41: Das ist immer noch ein ergeringer Teil aber wir bauen das auch immer mehr aus um auch immermehr unseren Kunden-Heitvorteile mit KI zur Verfügung zu stellen und da planen wir auch sehr viele weitere Features die KI definitiv beinhalten werden, um einfach den größtmöglichen Vorteil bieten zu können.
00:22:58: Vielleicht erklärst du mal kurz was ihr eigentlich macht und wie KI euch da jetzt hilft?
00:23:03: Und auch ja euren Kunden und Kunden zugute kommt!
00:23:05: Genau wir sind eine Online-Plattform für Ausschreibungen öffentliche Ausschreibungen, die man eben bei uns finden kann.
00:23:12: Der Kunde hat den Vorteil, dass sie alle gebündet an einem Ort sind und eher nicht unterschiedliche verschiedene Vergabepartale selbst eigenständig durchsuchen muss.
00:23:21: Das übernehmen wir und dafür nutzen wir KI diese Vergabapartale zu durchsuchen, die Ausschreiben zu finden und sie auch eben einheitlich aufzuarbeiten weil diese Ausschreibungen Einheitlich im gleichen Format sind und das übernehmen wir.
00:23:38: Und dafür nehmen uns eben Hilfe mit der KI, um die halt zu analysieren, um sie dann halt einheitlich zur Verfügung zu stellen.
00:23:48: Gibt es bestimmte Branchen, die das besonders nutzen oder auf die ich vielleicht auch spezialisiert habe?
00:23:52: Oder ist das generell für alle erstmal möglich?
00:23:55: Wir sind generell for alle möglich!
00:23:58: Die größte Branche ist immer sehr viel die Baubranche.
00:24:01: Und dann geht es auch in Richtung Sanitär, Heizung, Klimaanlagen, Solar alles in die Richtung was man sich vorstellen kann wenn irgendwo neu gebaut wird umgebaut wird.
00:24:12: das sind immer so die größten Branchen.
00:24:14: aber wir haben von bis machen wir alles.
00:24:17: Okay, und wenn ich mir jetzt vorstelle dass ich bin so ein Bauunternehmer sagen wir es mal beispielsweise und bin auf der Suche nach lukrativen Aufträgen wie gehe ich dann vor?
00:24:28: läuft das dann auf eurer Plattform?
00:24:29: oder ich glaube ihr habt auch eine App, auf der man dann suchen kann.
00:24:33: Wie gehe ich davor?
00:24:34: Genau bei uns ist es so dass man sich dann sogenannte Suchprofiere anlegen kann.
00:24:38: Man meldet sich bei uns an und dann gibt man ein was ist man Bauunternehmer?
00:24:43: in welchem Umkreis sucht man um halt eben nicht komplett Deutschland zu bekommen sondern das direkt einzugrenzen?
00:24:50: und dann kann man das noch spezifische eingrenzen.
00:24:52: welche Leistung biete man denn genau an weil Bauunternehmers nicht immer alles machen dass auch sehr umfangreich ist, kann das dann noch deutlich expliziter bei uns in den Suchprofilen wie bei einer Google-Suche eingegeben werden.
00:25:07: Und dann wird das bei uns verarbeitet und halt eben nur die Ausschreibungen rausgespuckt, die halt für dieses Bauunternehmen zum Beispiel wichtig sind, die keiner sich dann einzig angucken, abspeichern, favorisieren, sich die Unterlagen runterladen, schauen wo es ist, wie viel Zeit er noch hat... Genau, alles was er dafür dann braucht.
00:25:29: Und alle, die schon mal an einer öffentlichen Ausschreibung teilgenommen haben wissen ja das ist eine sehr komplizierte Sache.
00:25:34: Da werden tausend Dinge abgefragt, die man dann beibringen muss.
00:25:38: Habt ihr da auch Hilfestellungen?
00:25:40: Bietet ihr der Hilfestelung an für die Leute, die euer System nutzen?
00:25:44: oder wie läuft es?
00:25:45: Genau wir bieten Hilfe in der Zeit so weit an dass wir auf unserer Webseite natürlich gucken durch FAQ-Golossal, dass wir allmögliche Fragen erklären und Begriffe erklären.
00:25:55: Ari gesagt, das ist sehr umfangreich und komplex Und in Zukunft wird es dafür halt auch eben KI geben, die dabei dann unterstützen kann.
00:26:04: diese ganzen Themen, die ganzen Gesetze zu verstehen.
00:26:07: Du sagst ja ihr habt jetzt erst letztes Jahr damit angefangen KI zu nutzen.
00:26:10: das heißt vorher habt ihr das alles manuell gemacht.
00:26:13: gibt es jetzt auch noch vielleicht Dinge die von Menschen gemacht werden müssen wo die KI vielleicht noch nicht so weit ist also wo ihr sagt das machen wir lieber noch per Hand?
00:26:21: Es gibt ganz vereinzelte Ausnahmen jahr die dann doch einmal per Hand gegen kontrolliert und selbstständig halt sozusagen gesetzt werden.
00:26:29: bei uns aber es kommt eher weniger vor.
00:26:31: Okay, aber insgesamt ist es wahrscheinlich eine große Zeitersparnis auch für diejenigen, die das nutzen im Vergleich zu dem was ihr ja auch noch anbietet dass man das per Print bekommt.
00:26:41: Kann man das ungefähr eingrenzen oder wie viel schneller?
00:26:45: Oder welche weiteren Vorteile bietet es vielleicht auch?
00:26:49: Also von dem zeitlichen Faktor ist es schon schneller und geht dann auch in Richtung dass man dann auch halt zukünftig halt guckt wer welche Aufgaben macht, weil durch KI bei uns schon auch mit ein Wandel stattfindet in Richtung ja Aufgaben der Mitarbeiter und dadurch halt schon einfach Zeit eingespart werden kann.
00:27:12: Okay und wenn du jetzt nochmal in die Zukunft blickst, das System bietet ja wahrscheinlich noch einiges an Möglichkeiten was sie noch nicht ausschöpft.
00:27:18: Habt ihr da schon etwas in der Pipeline wo man hier arbeitet oder was ihr gerne noch umsetzen möchtet damit?
00:27:23: Ja also ich glaube die Liste an Anwendungen Features die noch dazu kommen ist endlos!
00:27:29: Und da sind auf jeden Fall einige gute Sachen in der Pipe.
00:27:32: planen die auch alle sehr auf KI setzen.
00:27:35: Kannst du da mal ein Beispiel nennen oder darfst du noch nicht drüber sprechen?
00:27:38: Ich kann was beulernen, dass das bald kommt.
00:27:40: Wird eine Assistenz sein, ein Chatformat sein wozu dann halt eben Fragen gestellt werden können.
00:27:47: Ja super interessant!
00:27:48: Vielen Dank, dass du da warst.
00:27:49: heute haben wir mehr erfahren über darüber wie KI bei öffentlichen Ausschreibungen hilft die Richtige zu finden.
00:27:56: Danke Frieder-Wicke.
00:28:04: KI entfaltet ihren Wert erst an wenn sie im Unternehmen richtig angewendet wird.
00:28:09: Tanja Morsch von Week One begleitet genau diesen Schritt, von der Idee zur Umsetzung.
00:28:15: In unserem Podcast Seven AI Minutes spricht sie gleich mit mir darüber warum viele KI-Projekte in der Praxis scheitern welche Use Cases heute bereits messbaren Impact liefern und was Unternehmen jetzt tun müssen um KI nicht nur zu testen sondern produktiv zu nutzen.
00:28:31: Herzlich willkommen Tanja!
00:28:33: Tanja, Week One positioniert sich als Partner für die operative Umsetzung von KI.
00:28:41: Was unterscheidet euren Ansatz konkret von klassischen Beratungen oder reinen Tech-Anbietern?
00:28:47: Ja also wir machen bei Week One das Thema mitarbeitenden Onboarding und wir haben das Privileg ein Startup zu sein in der KI Welt und das ist natürlich einen ganz fundamental anderen Ansatz als die klassische Beratung die sich auf Konzepte konzentriert oder die reinen Saas-Anbieter, weil wir die Möglichkeit haben BtoC und BtoB Elemente zu kombinieren.
00:29:11: Und den Mitarbeitenden Menschen in Fokus zu setzen.
00:29:15: Und die Kaid rum herum ermöglicht sozusagen das optimale Arbeiten.
00:29:22: Gehen wir mal so ein Case jetzt an wenn ein Kunde zur Week One kommt Wie sieht denn der typische Weg aus von einer ersten Idee hin zur produktiven KI-Anwendung?
00:29:34: Und an welcher Stelle scheitern vielleicht auch Unternehmen?
00:29:37: genau dort.
00:29:39: Also wir machen eine KI Innovation Session erst mit unseren Kunden, weil der Hintergrund ist meistens wissen die Kunden gar nicht so genau.
00:29:46: wie soll ich jetzt KI einsetzen?
00:29:49: und wir geben den unsere Best Practices unsere KI wissen mit, ich nehme jetzt mal Beispiel das ganze Thema Preboarding.
00:30:00: Wenn Mitarbeiter schon unterschrieben haben bis zu Tag eins dann nehmen wir HR komplett die Atmenarbeit ab und sagen okay es gibt eine WhatsApp Integration oder eine ganz normale Bot Integration und es wird einfach über conversational KI mit den Mitarbeitenden die ganzen Atmensachen abgenommen Und HR spart damit Zeit.
00:30:23: Das heißt, ihr könnt damit skalieren ohne ihre Workforce hochzuziehen und sie können sich auf das Menschenzentrierte konzentrieren.
00:30:31: also wirklich eine Verbindung aufzubauen mit den neuen Mitarbeitenden die Recruiting Experience mitzunehmen wirklich bis zu Tag eins.
00:30:41: Zu deiner zweiten Frage was sehe ich denn?
00:30:44: Woran Unternehmen meistens scheitern?
00:30:47: Das ist tatsächlich der Mut zur KI Weil KI ist nicht was Fertiges, was man einfach implementiert.
00:30:57: Sondern es ist ein konstantes Lernen und das ist ein Trial-und-Error-Prozess.
00:31:03: Und ich sage mal so der Deutsche an sich ist ja nicht so Trial und Error geneigt sondern sehr sicherheitsbedürftig.
00:31:11: Das ist ein Umdenken in der Art und Weise wie man Technologie implementiert.
00:31:16: also KI lernt sehr viel Trainiert sehr viel, macht sehr viele Fehler.
00:31:22: Aber die Fortschritte sind halt exponentiell und das ist etwas was die Unternehmen neu denken müssen mehr Mut KI zu implementieren und auch Fehler zuzulassen aber dafür dieses exponentielle Wachstum exponentielle Effizienzsteigerung mitzunehmen Zumut gehört ja auch Daten zur Verfügung zu stellen.
00:31:44: Viele Unternehmen kämpfen allerdings eher mit fragmentierten Daten und Legacy-Systemen, wie geht Week One damit um wenn die Ausgangsbasis für KI eben alles andere als optimal ist?
00:31:58: Ja also es ist immer ein Thema bei neuen Tooleinführungen, Migrationen im klassischen Stil wie früher wo man irgendwie monatelang Migrationsprojekte gemacht hat.
00:32:08: Schwierig, will der Kunde auch eigentlich nicht mehr haben und wir machen das über Data on Demand.
00:32:14: Also wir spielen die Daten ein punktuell wann es benötigt wird.
00:32:19: also als Beispiel wenn der neue Mitarbeiter kommt kann der Manager AI Content Creation machen.
00:32:27: ganz einfach vielleicht hat er irgendwo noch ein altes Manual rumliegen oder im Internet ist was?
00:32:34: Oder im Web gibt's ja auch ganz tolle Informationen Und dann gibt er das ein in des AI Content Creation Tool und daraus aus diesem Mix wird ein toller, neuer Content für die Mitarbeiter entkreiert.
00:32:47: Viel schneller, viel schöner, viel ansprechender – und damit brauche ich auch nicht mehr diese Datenmenge wie früher!
00:32:56: Euer Unternehmen versteht sich als Umsetzer und eben nicht als Strategieberater, das hast du schon eingangs erwähnt.
00:33:02: Wie stellt ihr denn sicher dass KI-Projekte nachhaltig im Unternehmen auch verankert werden?
00:33:06: Und nicht nur als Einzellösung verpuffen?
00:33:10: Also wichtig ist an die Bestandssysteme, an die Legacy Systeme anzudocken.
00:33:14: also es macht keinen Sinn zu sagen man replaced jetzt alles weil diese Legacy Systemes oft sehr tief verwurzelt sind.
00:33:20: wir arbeiten ja mit HR entweder Recruiting oder HR Core Daten Und wir verstehen uns als Amplifier, also als KI-Amplifier on top von der Bestandssystemlandschaft.
00:33:33: Das heißt, wir setzen uns auf Oracle SuccessFactors WorkdayWorkable einfach on top drauf und sind damit integriert.
00:33:41: Damit können wir den Erfolg sicherstellen dass wir nachhaltig in der Prozesskette drin sind.
00:33:48: Wir wollen auch weiterhin eine emotionale Bindung haben.
00:33:53: bei diesen ganzen BtoB.
00:33:54: Software ist immer der Spaß kommt eigentlich zu kurz.
00:33:57: Das heißt, wir werden auch demnächst einen kleinen Unboarding-Companion einführen in Form eines kleinen Lila Drachen, der sozusagen das Unboarding von Anfang an... lustig und erfühlbar macht, nicht nur einfach mit einem drögen Chatbot chatten sondern er hat auch ein Gesicht der sympathisch ist.
00:34:16: Und eure Lösung ist dann auch die gleiche für kleine und große Unternehmen?
00:34:20: oder gibt es da Unterschiede?
00:34:21: Das gibt keine Unterschiede.
00:34:23: das ist sowohl für Mittelstand einsetzbar als auch für Großunternehmen.
00:34:27: Es ist wichtig dass die Leute sagen mir ist wichtig eine Employee Experience.
00:34:31: ich möchte gerne meine Mitarbeitenden optimal onboarden Und vor allem schnell, weil wir machen ein Time to Productivity Cut um fünfzig Prozent.
00:34:42: Das heißt wenn jetzt einen Mitarbeiter normalerweise sechs Monate braucht, um produktiv zu sein können wir das auf drei Monate kürzen und dass er sozusagen der Hebel unter was interessant ist für die Leute mit uns zusammenzuarbeiten.
00:34:55: Klingt spannend.
00:34:56: vielen Dank Tanja!
00:34:57: Danke dir auch.
00:35:03: Hier sitzt jetzt Alexander Becker Und sein Titel ist Chief of Storytelling and Media Strategy bei Frau Wenck.
00:35:11: So, das Ding jetzt erstmal ganz wild!
00:35:13: Was machst du und was hat das mit KI zu tun?
00:35:15: Naja eine sehr gute Frage.
00:35:18: Ich mache eigentlich PR und mein Job ist es also Menschen in die Medien zu bringen.
00:35:23: Und was das mit KAI so tun hat, ist relativ einfach weil wir nämlich festgestellt haben dass das was PR macht Menschen Botschaften und Geschichten in die Medien zu bringen, genau das der Treibstoff ist den Large Language Models.
00:35:41: Also das heißt Chachivity, Gemini & Co.
00:35:46: benutzen um ihre Antworten daraus zu generieren.
00:35:49: Das heißt in dem Moment in dem ich dich mit einer bestimmten Geschichte in die Medien bringe fangt die KI's an diese Geschichte zu lesen wiederzugeben als Antwort.
00:36:05: Insofern ist all das, was wir als PR machen genau der Treibstoff den die KI's brauchen.
00:36:11: Jetzt komme ich ja selbst ein bisschen aus der PR-Schule.
00:36:13: Storytelling Qualitätsspiel da auch eine Rolle?
00:36:16: oder geht es um Quantität?
00:36:17: worauf achtest du?
00:36:18: Was ist deine Strategie im Umgang dann damit?
00:36:20: also qualitäts spielt immer eine Rolle.
00:36:21: Ja und gerade beim Storyteling Also oder bei PR und bei Storytalling Geht es natürlich darum Immer.
00:36:28: wenn also Qualität bedeutet in dem Moment dass Die Zielgruppe, die ich erreichen will mit der richtigen Geschichte erreicht wird.
00:36:37: Dann ist das qualitativ hochwertig.
00:36:39: Es gilt die alte Regel dass der Köder muss im Fisch schmecken und nicht den Angler.
00:36:43: Das heißt also Nicht jeder muss automatisch in die FHZ Und nicht jeder muss ins Handelsblatt.
00:36:50: Das hängt immer von einem Produkt Von einer Marke von der Person ab.
00:36:53: Deswegen würde ich Qualität immer darüber definieren Qualitativ gut ein Ziel erreicht wird, je nachdem wie die Zieggruppe ist.
00:37:05: Jetzt kann ich mir bevorstehen dass die Unternehmen genau wenn sie sich jetzt anhören was du gerade einmal dargestellt hast sagen ja super da will ich hin!
00:37:10: Ich möchte gerne gefunden werden.
00:37:12: Das sollten Sie auf jeden Fall sagen Ja.
00:37:15: So damit kommen sie dann praktisch zu dir zu euch.
00:37:17: so was machen wir jetzt?
00:37:18: Wie kriegen wir das hin?
00:37:20: Das ist ziemlich einfach.
00:37:23: erstmal wie immer im Leben Wenn du zu mir kommst oder wenn ein Unternehmen zu uns kommt und sagt, okay wir möchten gerne die Antwort auf folgende Fragen in KI sein.
00:37:35: Weil die Nutzer ganz Schritt zurück.
00:37:37: heute ist es so dass sie Nutzer eine Frage haben.
00:37:40: das heißt ich möchte Wir haben jemanden, der sucht eine Schraube und er gibt in die KI also dann ein.
00:37:48: Ich suche eine schraube, die links drehend ist, die so und solange es bla bla... Also seine ganzen Daten, die er hat und dann sagt die KI diese Schrauben sind für dich die richtige.
00:37:58: Das heißt Die Empfehlung der KI ist die Antwort auf die Frage.
00:38:01: Wenn ich jetzt Schraubemproduzent bin Und noch nicht Teil der Antwort bin Dann würde ich natürlich zu uns gehen und sagen Hör mal!
00:38:09: Ich würde gerne Teil der antwort werden, wie mache ich das?
00:38:13: Und in dem Moment als erstes analysieren wir erstmal.
00:38:17: Das heißt, wir schauen wer ist aktuell Teil der Antwort und auf welche Quellen greifen die KI-Maschinen für diese Antwort zu?
00:38:27: weil dass die Quellen nennen die KI Maschinen anders als es zum Beispiel Google macht.
00:38:34: Wir wissen also auf die Schraubenfrage, die Antwort ist.
00:38:39: Es ist die Fachmagazin DieSchraube.de.
00:38:43: Es gibt einen Sternartikel über die besten Schraubenselber machen, taucht etwas vor und auf den Webseiten der Wettbewerber gibt es ganz tolle Beschreibungen von Schraubern.
00:38:55: Das sind die Hauptquellen der LMMs.
00:38:59: Und dann kommen wir als PR-Agentur Wir analysieren das als erstes.
00:39:03: Als zweites sagen wir Hier sind die Gaps, da ist die Konkurrenz besser.
00:39:09: Das sind die Quellen in dir reinmüsst.
00:39:11: und dann machen wir genau das, dass wir eine Geschichte kreieren, die dafür sorgt – das kreiert klingt so nach Ausdenken aber meistens haben die Kunden ja tatsächlich genau die Geschichten die man braucht dass wir eine Geschichte finden, mit der wir dann genau den Kunden in die entsprechenden Medien ganz passgenau reinbringen können.
00:39:34: Damit die LMMs dann die Antwort geben, die der Kunde haben will.
00:39:40: und das ist doch noch die Frage nach Qualität.
00:39:41: Das heißt, die Qualität ist in dem Moment gegeben, indem der Sinn erfüllt wird, dass der Kunte Teil der Antwort wird weil das muss man auch ganz kurz noch sagen, nennen nur noch wenige Kunden, wenige Firmen in ihren Antworten.
00:40:03: Das heißt wer nicht zu diesen fünf Firmen gehört die genannt werden, die existieren nicht mehr weil die Leute fragen einfach nur, die Fragen Chachibiti und Chachhibiti antwortet Und alle die nicht Teil dieser Antwort sind existieren Nicht mehr.
00:40:19: das ist ja nicht mehr so wie bei Google wo du eine Suchseite hast Wo dann ganz viele verschiedene Sachen stehen unter noch Werbung dazu buchen kannst und auch noch zu erscheinen sondern Das Feld verengt sich brutal im Moment für Produkt und für Marken, aber auch für Personen.
00:40:33: Verengt sie brutal auf fünf bis sieben Player pro Bereich Und deshalb ist es halt so wahnsinnig wichtig frühzeitig da reinzukommen und sich seinen Platz zu sichern.
00:40:43: Das war der perfekte Stichwort für meine Abschlussfrage auch schon.
00:40:46: Und zwar wird es ganz praktisch, du bist jetzt so sagen ja der Bro Wenn Unternehmen sagt ich möchte meine KI-Sichtbarkeit also ich möchte Geo das beste Stichwort was gerade überall rum geistert.
00:40:58: Ich möchte das optimieren.
00:40:59: gibt's drei erste kleine Schritte wo du sagst hey go leg los Ja!
00:41:04: Der erste Schritt ist schaut euch eure eigene Webseite an.
00:41:07: Beantwortet eurer eigenen Webseiten heute schon die Frage?
00:41:11: Also ist Eure eigene Webseite heute schon wirklich eine Antwort auf die Fragen eurer Kunden.
00:41:18: Die zweite Sache, die man machen könnte ist welche Quellen nutzen die Antworten zu geben und wenn man weiß welche Quellen sie nutzen, dann kann man als drittes wirklich relativ schnell für sich im Plan schließen.
00:41:34: Ich möchte in diese Quelle, ich möchte in dieser Quelle und nicht möchte in der Quelle.
00:41:38: Und dann natürlich irgendwie einen guten Pergentur Bescheid sagen damit Sie genau das exekutieren.
00:41:43: und drei ein Halbstel ist es noch.
00:41:46: unbedingt mach eine Studie, ein White Paper, eine Analyse die wissenschaftlich aussieht und packt sie auf der Webseite, weil diese LMMs lieben Dinge, die wissenschaftlich aussehen.
00:42:02: Die haben mit wissenschaftlichen Papieren gelernt, die lieben das einfach!
00:42:06: Es braucht keine wissenschaftliche Standards – es muss nur so aussehen!
00:42:09: Das heißt wir holen wieder die Fußnoten aus unseren Abschlussarbeiten raus?
00:42:13: Ja und ein paar Zahlen.
00:42:14: also Zahlen sind immer toll.
00:42:16: Menschen lieben Menschen und zahlen.
00:42:19: Dann vielen Dank.
00:42:19: dann wissen wir jetzt was zu tun ist.
00:42:21: Soll es sein.
00:42:22: danke.
00:42:29: Wie verändert künstliche Intelligenz unseren Arbeitsalltag konkret?
00:42:34: Nicht als Vision, sondern im täglichen Doing.
00:42:37: Alina Meier-Reimann von Slack beschäftigt sich genau mit dieser Schnittstelle zwischen Kommunikation, Produktivität und KI gestützte Entscheidungsfindung.
00:42:46: Wir erfahren gleich warum insbesondere Techunternehmen auf Slack setzen wie man die Plattform jenseits von Chats strategisch nutzt und ob Slack künftig zur zentralen Oberfläche für KI-Anwendungen im Unternehmen werden kann.
00:42:59: Herzlich willkommen zum Podcast Seven AI Minutes, Alina Maja Reimann.
00:43:04: Danke!
00:43:06: Schön, dass ich hier sein darf.
00:43:08: Wir freuen uns auch.
00:43:11: Alina auffällig viele Techunternehmen setzen auf Slack – was macht die Plattform gerade für innovationsgetriebene Organisation so attraktiv?
00:43:21: Das ist direkt so eine ganz tächte Frage zu beantworten.
00:43:24: Boah, wenn ich ein oder zwei starke Wörter... Ich glaube, Playfulness, Knowledge und Demokratisierung von Knowledge.
00:43:31: Und dadurch hat am Ende auch Speed.
00:43:34: Es ist total spannend!
00:43:35: Wir haben krasse Tech-Unternehmen, das sagt man gerade so Silicon Valley-Startups.
00:43:39: Klassische Slack-Zielgruppe.
00:43:42: Aber mittlerweile halt genau große Player und ich finde es da sehr spannend.
00:43:48: Ich habe einfach das Slack freiräumt.
00:43:50: Freiräume oder Rheumenschaft auch für Kreativität und für Innovationen.
00:43:53: Und noch gerade in der Entwickler-Community sind wir halt sehr beliebt, die lieben es ins Stack zu arbeiten, aber eben halt auch zum Beispiel Marketer, Vertrieb andere.
00:44:01: Und ich glaube dadurch wird halt aus einem Bottom up Approach geschafft?
00:44:07: Ja, ich verwechsel das manchmal... Aber genau!
00:44:09: Das ist halt total spannend und dadurch kann man dann halt auch... Genau, ich glaub da ist noch die schnell.
00:44:14: Slack entwickelt sich ja vom Chat-Tool zum digitalen Betriebssystem für die Zusammenarbeit.
00:44:20: Wie nutzt man denn die Plattform richtig jenseits von Nachrichten und Channels?
00:44:25: Ja, gute Frage!
00:44:27: Also ich würde sagen wir sind mittlerweile schon sehr weit von dieser Nachrichten eben weg ist es halt natürlich auch ein bisschen gewachsen und jeder nutzt auch Slack einfach anders.
00:44:35: aber das ist total spannend da zu sehen was heißt eigentlich mal Mittelstand vielleicht jetzt Unternehmen oder Scaleups machen wie die Slack nutzen damit dann Wachsen, Arbeit auch im größeren Kontext.
00:44:46: Es ist halt wirklich das Frontend was konversational ist mittlerweile für alles was passiert also nicht nur IT-Tooling sondern auch wirklich AI Tooling.
00:44:53: Also es heißt im Grunde genommen du kannst alle Personen, alle Prozesse, alle Workflows, alle Daten eigentlich erreichen.
00:45:01: so und dadurch hast du wie eine Horizontale, wie ein Unterbau.
00:45:04: Das heißt das FrontEnd ist slack, das fühlt sich auf mich noch human an.
00:45:07: ich finde das auch total wichtig.
00:45:10: Personen kollaborieren, kommunizieren in einem Channel.
00:45:14: Idealerweise Public Channels, DMs da geht das Wissenland schon verloren.
00:45:18: Also immer gut in den Channeln kommunizieren aber eben halt auch der quasi im Prozess dann auch vielleicht einen Agent mit reinziehen und auf einmal wird vielleicht eine Marketing-Kampagne gebrainstormt sage ich mal in einem Channel ne?
00:45:29: Dann steht vielleicht eine Idee Und auf einmal kommt ein Agent vorbei und erstellt ja die Kampagne oder wird quasi aktiv Teil des Teams.
00:45:37: genau Das heißt Slack ist auch dazu in der Lage die Mitarbeitenden dazu zu animieren KI noch mal verstärkt zu nutzen.
00:45:46: Ja, also tatsächlich ist das ein super spannendes Thema dass wir halt sehen mit Slack schon immer, dass wir mit Slack-Adoption treiben für andere Produkte.
00:45:52: Also so ein Schlagwort oder so einen Satz den ich gelernt habe, also nur vor paar Jahren da war halt so Slack sind die zwei Prozent des IT Spans, die die anderen ninety Produktiver machen.
00:46:03: der hat sich jetzt gewandelt so Slack es sind die Zwei Prozent des KI Spans und das sehen wir auch intern bei Agent Force von Salesforce unsere Agents Leute, die müssen Slack zu arbeiten und alleine dass die Agents über Slackersurface werden.
00:46:16: Die werden viel öfter benutzt und dann haben wir halt jetzt den WorkBestie oder ja weiß ich so ein Companion also der Slackboard.
00:46:22: das ist halt total spannend.
00:46:24: Es gibt seit Januar da kann mittlerweile nicht viel und er wird gerade zum Super Agent und Orchestrator aber mit einer persönlichen Note und es ist der persönliche Assistent von den Leuten und der hat auch bei uns intern.
00:46:36: Er ist das größte adopted KI-Feature, was wir hatten bisher.
00:46:40: Und eine riesige Social Learning Curve!
00:46:42: Also die Leute gehen halt in den Coffee Chat und erzählen sich gegenseitig davon, was sie mit dem Slackboard gemacht haben... ...und damit kannst du dann auch wieder Innovationen treiben oder Adoption treiben.
00:46:52: Das ist total spannend, genau.
00:46:54: Da sind sehr viele Möglichkeiten wie man merkt, dass es alle bei uns so spannend war, was ich da immer sehr viel tut und entwickelt.
00:47:01: Vor allem auch das Thema KI-Agenten ist ja eines, was eben sehr großes Momentum hat gerade.
00:47:08: Wie ist da deine Erfahrung?
00:47:10: Nutzen es vor allem kleinere Unternehmen und große Unternehmen?
00:47:13: sind wir vor allem bei den Startups schon soweit, dass die das irgendwie in ihren Alltag integrieren?
00:47:19: oder wie sieht's halt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen aus.
00:47:23: Es ist sehr spannend, ich würde sagen alle wollen gerade was machen.
00:47:27: Die ganzen großen wollen natürlich auch etwas und nehmen es mal auf aber die sind... Seit natürlich von ihrer Natur her haben die einen anderen Evaluierungsprozess.
00:47:34: Und da ist es halt total spannend, ich sehe das auch gerade im Mittelstand.
00:47:37: Jeder Kunde ist woanders.
00:47:38: Du hast Early Adopter, die sind total weit vorne und die fingen schon vor zwei Jahren an mit uns über ihre Revision zu reden.
00:47:43: Dann haben wir schon alles vorbereitet.
00:47:44: und ich glaube, der Slack hat eine Superstruktur als wenn du schon ins Slack gearbeitet hast oder selbst wenn du nicht ins Slack gearbeitet hast.
00:47:50: Du kannst quasi Slack ja auch am Top of Dein Salesforce sitzen, dein Google, deinen Teams also deine Microsoft-Worlds whatever... Aber im Grunde, du packst es einfach oben drauf und kannst sofort starten.
00:48:01: Und das heißt ich würde sagen Slack ist halt ein sehr cooles Tooling oder Infrastruktur mit der du jetzt auch wie so ein Speedboat werden kannst.
00:48:11: Also man sollte sich damit beschäftigen auf jeden Fall.
00:48:14: Aber ich glaube auch nicht zu viel in der Theorie verharren, sondern ich glaube so dieses Nussprinz-Iterialieren mit den Leuten reden und noch einfach sich die Use Cases auf der einen Seite anschauen.
00:48:25: Aber vielleicht auch die Use cases sich entwickeln lassen?
00:48:27: Und das ist halt gerade voll spannend weil bei uns gerade eigentlich im Doing ganz viele Use Cages entstehen nur noch gerade vom Business User.
00:48:33: Ich glaub die normalen User auch empowern dass vielleicht auch Innovation oder KI Strategie nicht nur aus der IT kommen muss, sondern vielleicht grade auch von den Business Teams.
00:48:42: Jetzt hast du gerade schon das Stichwort Salesforce genannt, Salesforce hat ja Slack übernommen.
00:48:48: Was war denn aus deiner Sicht die strategische Idee dahinter?
00:48:52: Gerade im Kontext von KI und vernetzten Unternehmensdaten?
00:48:56: Spannenderweise!
00:48:58: Man könnte jetzt sagen nachhinein oh mein Gott es war genau das.
00:49:02: aber im Grunde ist es auch genau dass weil ich meine am Ende dann Du brauchst ja Daten, du brauchst Informationen.
00:49:08: Mit denen du dir dann am Ende wieder was machen möchtest, Entscheidungen treffen willst.
00:49:11: und ich glaube mit Slack sind wir schon immer sehr gut da drin gewesen dass wir halt allein die Architektur Information oder Wissen bereitstellen und kontextuales Wissen sammeln nicht nur strukturelles Wissen sondern diesen Kontext Alignment schaffen Und da ist es halt jetzt super spannend und natürlich wir auch ein Interface haben, was die Leute lieben.
00:49:32: Wir sind immer mehr wirklich das Frontend für alle Salesforce-Applikationen.
00:49:38: deine Opportunities, deine Kampagnen aus Slack heraus in einer kommerzationalen Umgebung machen.
00:49:44: Und ja das finde ich sehr spannend weil es genau wissendemokratisiert hat auch am Isilus aufbrechen aber halt auch alle.
00:49:51: ein Angebot ist auch alle auf die Reise mit zu nehmen, die sich manchmal vielleicht auch ein bisschen komisch anfühlen kann und Unsicherheit.
00:49:58: Aber ich habe das Geschäftswerk ist ein cooles Tool von Ja, Power-User, Power Innovator für Entwickler, für Marketer.
00:50:09: Genau, eigentlich auf ganz vielen Ebenen kann man da halt auch User einfach abholen, auch unabhängig davon wo die auf ihre Innovationsreise stehen!
00:50:15: Okay das klingt gut, dass sollte ein Unternehmer so ausprobieren.
00:50:19: Herzlichen Dank!
00:50:26: Wenn sie nicht gerade vor einem Mikrofon sitzt dann an der Schnittstelle von Kommunikation, Technologie und Künstliche Intelligenz.
00:50:35: Anagraaf ist Expertin für neue Technologien bei Avato Systems, dem IT- und Dienstleistungsspezialisten von Bertelsmann.
00:50:44: Sie beschäftigt sich damit wie KI nicht nur Prozesse schneller macht sondern auch Marken, Inhalte und Kundenerlebnisse verändert – dabei geht es immer ein Stück weit um Daten!
00:50:57: Hallo Anna, schön dass du da bist.
00:50:58: Hallo Jenny vielen Dank für die Einladung.
00:51:00: wir hatten schon ein sehr schönes Intro hier gehabt und jetzt geht es mit Daten weiter die uns über allem Leben begleiten?
00:51:07: Genau ich weiß gar nicht wie ob du auch so eine Hobbyküche bist aber es gibt in Rezepten immer so einen schönen Satz ohne gute Zutaten kein gutes Essen.
00:51:16: das das die Basis ist was bedeutet sind übertragen auf das Gericht KI.
00:51:21: Also das finde ich einen sehr schönen Vergleich und um ehrlich zu sein, ich würde es sogar noch extremer sehen.
00:51:26: Ich gucke dass sich gute Zutaten bekommen und schaue dann was ich daraus extraieren kann.
00:51:32: denn im Bezug auf KI.
00:51:34: Ich glaube wir sehen dass alles alles möglich ist.
00:51:37: Die Studien sagen auch, inzwischen gibt es mehr KI-generierten Content als menschlich generierten Content im Internet.
00:51:43: Das heißt man findet alles und nichts.
00:51:45: aber wir müssen natürlich darauf achten dass wir aus dem was wir zur Verfügung haben das richtige extraieren.
00:51:53: In diesem Fall wäre es ein gut schmeckendes Essen am Ende.
00:51:57: was rauskommen soll für die Kunden bedeutet eine Lösung für die Probleme die da sind irgendwelche Lösungen kreieren, die gar kein Problem es vorhanden ist lösen.
00:52:08: Und ich glaube da wird das jetzt konkret werden.
00:52:10: lange Zeit erlebt wo Es ist ganz oft heiß und es heißt immer noch aufmessen ja KI Muster rein Wo muss es denn eigentlich rein?
00:52:19: Was wollen wir dann eigentlich lösen?
00:52:20: Wir gehen jetzt zum Mittelstand dahin und wir sehen Die haben verschiedene Werke.
00:52:25: Dort sind zum Beispiel die Numerierungen für Produkte unterschiedlich.
00:52:28: Das heißt, sie können das gar nicht vergleichen.
00:52:30: Sie finden eine KI draufsetzen.
00:52:32: Die KI kann ja nichts besser machen als das was ein Mann auch sieht.
00:52:35: Es sind da unterschiedliche Nummern vorhanden für eigentlich das gleiche Produkt und es wird nicht vereinheitlicht habe ich die Datenbasis wo man sagen muss Trash in, Trash out!
00:52:44: Und insofern glaube ich können wir ja von der Grundlage wenn das Essen schon vorher verdorben ist dann werden wir's am Ende auch nicht so hinkriegen dass es gut schmeckt und dem Magen bekömmlich ist.
00:52:54: Das heißt, wir haben ganz viel.
00:52:55: Bevor wir überhaupt sagen, wir fangen jetzt mit KI an, wo dieser erste Impuls ist geht es eigentlich erst mal darum die Datenqualität auf ein bestimmtes Level zu heben.
00:53:03: Das klang jetzt schon so ein bisschen, müssen wir einmal immer Tabularaser machen und sozusagen einmal alles in der Einheitlichkeit?
00:53:09: oder was sind da eigentlich immer die Schritte?
00:53:10: Da lässt sich das auch ein Stück weit zusammenführen.
00:53:12: Oder ist das wirklich einmal gefühlten neue Kahlschlag sozusagen?
00:53:16: Persönlich würde ich sagen, da kann uns die KI ja auch wieder gute Dienste leisten um uns dabei inzwischen zu helfen.
00:53:21: Deswegen setzen wir von einzelnen KI-Lösungen auf Agents, die ebenfalls uns dabei helfen können das Datensetz sortieren weil seien wir ehrlich die Silos gibt es hier schon Die sind ja nicht neu entstanden und Tabula rasa wird man in keinem Unternehmen bauen oder machen können.
00:53:37: Der IKEA-Chef Deutschen hat das heute ganz schön auf der Bühne erzählt, da ist das alte Haus am See.
00:53:42: was da steht Das Fundament bleibt.
00:53:46: Auf diesem Fundament muss ich irgendwie bauen aber da kann ich relativ kreativ sein.
00:53:49: Ich kann meine Räume neu sortieren, ich kann gucken dass sich Sachen verbessere Ich kann mein Haus immer mal wieder neu aufräumen je nachdem ich es brauche Und da kommt wie gesagt erstmal zusammen.
00:53:59: Wer kennt die Prozesse?
00:54:01: Dann, was war am Ende?
00:54:02: Wie gesagt, kommen wir nochmal zu dem eigentlichen Thema.
00:54:04: Wir wollen ein Problem lösen!
00:54:06: Wenn mein Problem ist so ich habe verschiedene Werke und ich kann das nicht vereinheitlich nur muss sich gucken kriege ich diese Datensätze jetzt erstmal so zusammen dass ich weiß okay XY bedeutet da AB Das ist aber das gleiche.
00:54:20: Ich packe das jetzt in eins Und weil es dann nicht kann das Produkt so bewerben Agent auch mir helfen lassen, einmal durchzugucken.
00:54:29: Was verfügbar ist digital?
00:54:31: Kann ich das irgendwie vereinheitlich?
00:54:32: nur gibt es zu Pletten, deutet irgendetwas darauf hin wo das jetzt zu sortieren ist?
00:54:37: so Mensch Maschine machen das gemeinsam und dann habe Ich eine Basis von der ich wie gesagt weiter arbeiten kann.
00:54:44: ich möchte diese Produkte jetzt in meinen PIM mein Produkt Informationsmanagement System rein haben dass sie dann auf allen Marktplätzen ausgespielt werden können.
00:54:54: Dann weiß ich, wo will ich hin?
00:54:55: Ich möchte mein Produkt möglichst gut beworben auf Marktplatz haben.
00:54:58: Wie komme ich zu dieser Lösung und welche Datensätze brauche ich
00:55:01: dafür?".
00:55:02: Und dann haben wir ein End-to-end Prozess vereinfacht und automatisiert.
00:55:06: Das sind glaube ich die Sachen in denen wir gerade gucken wenn es auf die Lösung geht.
00:55:10: Der zweite Schritt ist es dann allgemein im Unternehmen eine Governance aufzusetzen.
00:55:16: was dürfen die Agenten eigentlich mit welchen Daten dürfen sie arbeiten?
00:55:19: ab welchem Moment müssen Sie einen Menschen fragen?
00:55:21: Thema Execution-Gabernanz nennen wir das im Moment bei uns.
00:55:25: Wie viel darf ein Agent von sich aus ausführen?
00:55:28: Wann muss er stoppen, einen Menschen fragen?
00:55:30: Wanne muss er sofort stoppen und einfach sagen Das darf ich nicht!
00:55:35: Das überschreitet alles was ich jemals durfte.
00:55:37: Hierfür habe ich keine Regel vorgesagt bekommen.
00:55:40: Und da kommt, welche Daten habe ich, welche Regeln habe ich zusammen um ein gut funktionierendes Produkt zu schaffen?
00:55:47: Da denkt ihr auch ein bisschen nach Zuständigkeiten wie in der Führung.
00:55:49: also dass man sagt im Team sozusagen die KI ist Teil meines Teams, aber am Ende des Tages bin ich diejenige, die dann entscheidet wie weit sie gehen darf.
00:55:57: Ja ja genau andererseits glaube ich das war halt das Thema Generative AI gewesen.
00:56:03: Ich glaub Agenten gehen dann trotzdem nochmal einen Schritt weiter.
00:56:07: Seien wir ehrlich wenn wir von Mitarbeitermangel sprechen.
00:56:10: Human in the Loop ja Aber wir wollen ja auch.
00:56:13: Wenn wir jetzt im Bereich Commerce zum Beispiel gucken, wir reden von Agentic Commerce.
00:56:16: Was bedeutet das?
00:56:17: Dass der Agent bei meiner Schuhe nicht vorhanden war und ich sie persönlich nicht kaufen konnte dem sagen kann so wenn Sie auf Lager sind dann führst du bitte auch direkt den Kauf aus!
00:56:28: Auch eine sehr spannende Entwicklung.
00:56:30: arbeiten wir gerade mit einem Partner noch für dieses Jahr übrigens dran und dann wird der Age schon sehr unabhängig und dann muss wie gesagt das Regelwerk so funktionieren dass die Governance klar ist Und dass der nichts macht, was ich am Ende dann eigentlich freue.
00:56:45: Das sind glaube ich die großen Herausforderungen.
00:56:46: und halt mit den richtigen Datensätzen, die vorher vorliegen mussten ja.
00:56:50: Die richtigen Schranken zu setzen.
00:56:52: Du arbeitest ja auch viel mit Unternehmen zusammen, berätst da auch, bringt das so in die Umsetzung sozusagen?
00:56:57: Oft scheint es gerade deutsche Unternehmen so sehr unsich ist im Umgang mit Daten- und Datensicherheit.
00:57:03: Woran liegt das denn aus gesellschaft, historischer Sicht um?
00:57:05: wie lässt sich das aufbrechen?
00:57:08: Unsicher.
00:57:09: Jetzt muss ich ganz kurz, dass wir sehr stark in der Regulatur rick sind.
00:57:12: meinst du wahrscheinlich damit mit DSG verurteilt?
00:57:15: zum Beispiel?
00:57:17: Ja ich stelle dann immer wieder fest das wir da so ein bisschen doppelt sind.
00:57:21: also auf der einen Seite hat jeder tausend Apps bei sich auf dem Telefon und auch OpenClaw wurde glaube ich teilweise einfach mal so installiert um schnell zu sein.
00:57:30: Auf die anderen Seite haben wir die ganze Regulatorik die uns ein bisschen bremst.
00:57:34: Ich bleibe bei dem Thema, was ich gerade beschrieben habe.
00:57:37: Ich glaube das Verständnis muss schon vorher in dieses Thema eingebaut werden und es ist eben kein Einzelprojekt in einem Unternehmen zu verstehen wo darf ich darauf zugreifen?
00:57:46: Was darf ich nicht?
00:57:47: und vor allem was darf ich nach außen bringen?
00:57:49: Und hier findet gerade meiner Meinung nach ein Umdenken statt auch aufgrund der geopolitischen Lage also Souveränität.
00:57:57: Ich glaube da hätten wir vor zehn Jahren, hat das gar niemanden so sehr interessiert.
00:58:01: Klar DSGVO aber eher als Handfessel die man hatte.
00:58:05: Inzwischen erkennt man Daten die man für sich behält sind ein großer Schatz.
00:58:10: Daten die Man selber auswerten kann dass das saubere Essen was man für das Abendbrot zurechtgelegt hat um ein schönes Abendessen zu machen.
00:58:20: Das hat einen großen Wert und Insofern, glaube ich, findet da eher gerade einen Umdenken statt.
00:58:26: Gerade natürlich in den regulierten Branchen Versicherungen und Banken sowieso publik, das sind alles Bereiche.
00:58:33: Da ist es ja no-brainer da ist sogar von souverän wird jetzt auf die national clouds gegangen um das ganze noch mehr im eigenen land auch oder in europa zu behalten Und auch in Europa zu sehen.
00:58:45: wir müssen Produkte bauen Die so funktionieren dass wir auch damit einfach eine alternative haben.
00:58:50: Es geht ja gar nicht darum das andere abzustellen.
00:58:53: aber Am Ende sind mehrere Optionen immer etwas Gutes.
00:58:57: und vielleicht dann auch mal der Essensvergleich für meine Kinder.
00:58:59: Für meine Kinder musste ich immer zwei Gerichte kochen, weil da eine mochte nur das und die andere nur das.
00:59:04: Die alleine die Optionen offen zu lassen, bis jeder das bekommt was imjenigen schweckt ist gar nicht so verkehrt.
00:59:10: also ich würde sagen in unserem Business-Journey würden wir sagen hybride Lesung.
00:59:16: Ich kann Hyperscaler nutzen weil es vielleicht preislich besser ist, aber ich möchte auch die Möglichkeit haben auf einer Virtual Private Cloud meine Daten gesichert zu wissen.
00:59:26: Die dann national zum Beispiel in einem Rechenzentrum in Deutschland einfach gerüstet ist.
00:59:30: und da passiert glaube ich gerade sehr viel.
00:59:34: und auch Datenspeicherung langfristige Speicherungen wird ein immer größeres Thema.
00:59:38: momentan kostet das noch sehr viel.
00:59:40: jetzt kommt wieder das Thema kann ich Sachen auf Glas hunderttausend Jahre speichern auf Keramik weil es dann einfach keine Energiekosten gibt.
00:59:49: Also auch Daten, vielleicht ein wichtiges Thema fürs nächste Mal.
00:59:52: für brauchen Energie wenn sie nicht auf Papierstein oder sonstigen reingeschrieben werden.
00:59:57: und wo gerade die Rechenzentren so viel verbrauchen wird das noch mal ein ganz wichtiges thema sein.
01:00:02: ordentlich sortierte Daten weniger Aufwand weniger Kosten in der Haltung und halt eine bessere Struktur für die Agents die damit arbeiten sollen spart am Ende kostenweils effizient ist und man nicht ins unendliche geht.
01:00:16: Du hast auch gerade schon, guck mal fürs nächste Mal.
01:00:18: Das ist immer eine Entwicklung.
01:00:20: Dementsprechend belassen wir sie jetzt auch auf dem Moment erst einmal hier dabei und machen es wie bei einem guten Gericht und lassen uns ein bisschen köcheln, weil für das alles einmal sozusagen durchzieht.
01:00:27: Vielen Dank!
01:00:28: Danke dir!
01:00:34: Willkommen zurück bei unserem Seven-Ai-Iminutes-Podcast.
01:00:37: Ich spreche mit Timo Brümmer, COO der Hamburger Agentur Rock'n'Stars über ein Thema, das für viele im digitalen Marketing gerade ganz neu an Relevanz gewinnt – GO also die Entwicklung weg vom klassischen SEO hin zu einem stärkeren Fokus auf Kontext, Wahrnehmung und Vertrauen im Netz.
01:00:53: Timo schön dass du bei uns bist wenn wir über Geo sprechen.
01:00:57: was genau bedeutet das für dich in Abgrenzung zum klassischen CEO?
01:01:01: Ich differenziere die beiden gar nicht so stark weil Geo ja schon auf wesentlichen Mechanismen von SEO auch aufbaut und wer seine SEO Arbeit in der Vergangenheit gemacht hat er hat meist auch erst mal ein guter Ausgangsbasis.
01:01:13: trotzdem gibt es natürlich ein paar Unterschiede.
01:01:16: Ich versuchte jetzt gar nicht so sehr aus der Unternehmensperspektive mal zu erklären, sondern eher aus einer Nutzerperspektiv und zwar ist der Unterschied der wesentlichen in meinen Augen dass du früher wenn du jetzt Schuhe gekauft hast dann hast irgendwie eingegeben Herrenschuhe kaufen vielleicht noch deine Größe.
01:01:33: Und das heißt du hast eher in so Kategorien gesucht.
01:01:36: relativ grob eigentlich noch Der Rest der Suche den hast Du selber übernommen was sich da irgendwie durchs Seiten geklickt zu gemacht aufgemacht verglichene und ähnliches.
01:01:44: Und jetzt in der LLM-Welt kannst du halt viel spezifischer mit deinem persönlichen Kontext suchen, kannst sagen welche Farben dir gefallen.
01:01:51: Kannst irgendwie sagen für welche Anlässe das geeignet ist etc.
01:01:55: und es führt dazu dass es plötzlich Möglichkeiten gibt in viele nischigere Suchanfragen reinzukommen die vorher gar nicht existiert haben.
01:02:05: Insofern macht sich dafür viele Marken gerade ein neues Feld auf und in meinen Augen auch tatsächlich eine Chance.
01:02:11: kleinere Marken, die vielleicht vorher bei diesen groben Kategorien von denen ich gesprochen habe gar keine Chance hatten weil der Markt von den großen Playern total dominiert war.
01:02:20: Jetzt gibt es ja auch so... Ich sage jetzt mal Basswords wie positive Sentiments und Backlings.
01:02:25: Magst du mir erklären was das damit auf sich hat?
01:02:27: Und warum die so wichtig sind vor allem?
01:02:28: Ja also die LLMs möchten natürlich dem User ein bestmögliches Erlebnis geben.
01:02:34: Das heißt möglichst vertrauenswürdige Quellen zitieren.
01:02:37: Und den ist natürlich klar, ich glaube bei dem Schuhbeispiel wenn jetzt alle Schuhhersteller auf ihrer Website sagen Ich habe die besten Schuhe Die sind von Top Qualität.
01:02:45: Wir sollen dann das LLM irgendwie differenzieren.
01:02:47: Also zieht es dritte Quellen heran.
01:02:49: Testberichte Fachmagazine und Ähnliches Können auch Influencer oder so sein.
01:02:53: Oder können auch LinkedIn Reddit Ist aktuell ein Thema Quellen an um Das Ergebnis besser verifizieren zu können.
01:03:01: Das war beim SEO auch schon so, dass man gesagt hat Backlinks sind wichtig.
01:03:04: Ich sehe aber aktuell schon das da eine neue Dynamik reinkommt weil man einfach merkt, dass diese Third-Party Quellen deutlich höher gewichtet werden in den LLMs.
01:03:12: Deswegen ist es wichtig sich da Gedanken drüber zu machen und das ist dann auch ein Thema wo's komplexer wird Weil du eben nicht jetzt einem SEO Spezialisten sagen kannst mach das mal eben So wie der früher vielleicht im Backend dann irgendwas umgestellt hat Sondern du müsst jetzt ne Strategie überlegen wie du denn in die Fachmagazine und relevanten Quellen reinkommst.
01:03:29: Da steckt eine gewisse Komplexität also drin.
01:03:32: Der zweite Punkt war von dir, neben backlinks... Positives Sentiments.
01:03:37: Genau das ist auch noch so ein Thema.
01:03:39: Viele messen und das finde ich im ersten Schritt auch okay.
01:03:41: Messen wie häufig zitiert werden in der relevanten Suchanfragen.
01:03:45: Das ist auch erstmal gut um zu sehen bin ich als Brand überhaupt auffindbar?
01:03:49: Trotzdem macht es natürlich jetzt einen großen Unterschied ob jemand sucht nach was sind die besten Schuhe oder welche Schuhen würdest du mir nie empfehlen im Leben?
01:03:57: Weil wenn ich bei der zweiten Suchanfrage zitiert werde, dann kann ich zwar sozusagen Haken dahinter machen, dass ich zitiert werden.
01:04:03: Aber das Saint-Dimon ist entsprechend schlecht und ich will eigentlich daraus aus dieser Thematik.
01:04:07: Und auch da muss ich mir halt überlegen wo kommt diese Quelle jetzt her?
01:04:11: Worauf beruht die?
01:04:12: Wie kann ich versuchen mein offensichtlich schlechtes Image zu verändern oder verbessern damit das zukünftig nicht mehr der Fall ist?
01:04:26: Wir müssen jetzt was mit Social Media machen.
01:04:28: Ich glaube, wir brauchen eine Facebook-Seite.
01:04:30: Wenn wir jetzt mal in die Neuzeit gucken kommen die Unternehmen an und sagen alle Reden von KI und GO Was sind die größten Missverständnisse oder was sind die grössten Fehler, die Unternehmen jetzt machen können?
01:04:42: Also ich sehe ehrlich gesagt auch noch viele Unternehmen, die das Thema nicht auf dem Zettel haben.
01:04:47: Das heißt Ich würde auf jeden Fall mal so eine Nullpunktmessung machen und gucken, wo stehe ich eigentlich.
01:04:52: Denn was ja interessant ist, jeder macht das schon, ob er das jetzt aktiv tut oder nicht aber jede Marke ist entweder offenbar oder sie ist es nicht.
01:05:00: Das heißt, ich sollte mich auf jeden fall einmal damit befassen und ne Nullmessungen machen, wo ich da aktuell unterwegs bin und aus dieser Null Messung dann überlegen, was sind die wichtigsten Hebel, die ich ziehen kann?
01:05:11: Und ich glaube, da ist Stichwort Missverständnisse schon noch ein paar Dinge die da nicht richtig verstanden sind.
01:05:19: Also einmal dieses Thema, dass die Suche viel spezifischer wird.
01:05:23: Das heißt ich muss auch irgendwie viel späzifischere Daten anliefern als das vorher der Fall war.
01:05:28: und es gibt natürlich auch immer dieses Missverständnis, dass sich das innerhalb von zwei Tagen reparieren kann weil ich in meinem Backend irgendwo zwei Dinge veränder.
01:05:36: Das ist natürlich nicht der Fall sondern das ist ein relativ langfristiges Game.
01:05:40: Dass aber wenn man's gut macht glaube ich sehr gute Chancen derzeit bietet an denen man vorher nicht vorbeigekommen ist, weil der Markt halt durch die vielen LLMs, die es zumindest aktuell heute noch gibt ziemlich differenziert ist.
01:05:53: Das ist ja eine andere Welt als die Google-Welt.
01:05:55: Wenn du SEO siehst, dominiert Google den kompletten Markt kannst du sagen und jetzt aktuell bei den LLM's ist das halt nicht so, weil du hast ChatGPT, du hast Gemini, du hasperplexity oder du hast Clot dann gibts doch ein paar andre und dadurch ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten, weil wir aktuell sehen dass third-party Quellen zum Beispiel unterschiedlich Gewichten.
01:06:16: Also es kann sein, dass du bei dem einen siehst das Reddit da eine extrem vertrauenswürdige Quelle ist und bei dem anderen nicht.
01:06:22: Das heißt ich kann auch ein bisschen steuern.
01:06:24: auf welches LLM will ich eigentlich optimieren oder wenn ich in der international große Brand bin muss vielleicht in jedem Markt in jeder Nische präsent sein.
01:06:32: dann muss ich mir überlegen wie sieht meine Strategie eigentlich aus?
01:06:34: Wenn ich alle LLMs bedienen will?
01:06:37: Du sprachst jetzt eben auch schon von gewissen Hebeln die die Unternehmen ansetzen könnten.
01:06:41: was sind da aus deiner Sicht so zwei, drei Wichtigsten oder vielleicht auch so die niedrigschwelligsten?
01:06:46: Ja.
01:06:47: Ganz witzig weil wir gerade auf der OMR auch so einen Check machen wo du diese Nullpunktmessung machen kannst.
01:06:52: und was ich jetzt gesehen habe die häufigste Themen sind einmal Bluff Veränderungen.
01:06:57: also Bluff bedeutet dass Du versuchst die relevanten Fragen weit oben im Content zu platzieren.
01:07:03: bislang war es meist so das man Blockartikel geschrieben hat die nach einer Logik waren Einleitung Hauptteil Schluss Teil.
01:07:10: Und jetzt musst du eigentlich versuchen, die relevanten Fragen nach oben zu stellen.
01:07:12: Musst also deinen Content aufbauen oder umbauen.
01:07:16: Wie sagen wir es?
01:07:16: das erste Thema?
01:07:18: Das zweite Thema sind ganz einfache technische Sachen.
01:07:21: Also gucken kann überhaupt.
01:07:23: meine Robot TXT lässt überhaupt AI Crawler zu?
01:07:26: habe ich heute zwei drei Fälle gesehen, dass gar nicht der Fall war.
01:07:29: Also das kann ich in zehn Minuten ändern dann funktioniert das.
01:07:33: Das dritte ist auch ein technisches Thema zu gucken.
01:07:36: Wenn ich beispielsweise FAQs habe, sind die auch so im Schema hinterlegt dass die LLMs das schnell auslesen können und dann noch zitieren können.
01:07:44: Also da gibt es schon viele technische Dinge, die in meiner Augen schnell zu beheben sind.
01:07:49: alles was eher kontentseitig ist also Content produzieren oder auch Videos zu produzieren.
01:07:56: diese Dinge kann man schnell machen aber brauchen halt einen etwas längeren Atem bis sie wirklich wirksam sind.
01:08:02: Abschließend eine Frage was würdest du sagen?
01:08:06: die wichtigste Denkweise oder der wichtigste Hebel, der sich bei den Unternehmen in den Köpfen ändern muss.
01:08:13: Darüber wie sie über Geodenken?
01:08:15: Ich glaube, der wichtigeste Hebel ist einmal zu verstehen aus welcher Sicht der User DLLMs benutzt also nicht immer aus dieser Unternehmens- oder Branddenke zu kommen sondern zu überlegen, wie würde ich denen jetzt eigentlich selber vorgehen in meiner Customer Journey wenn ich Kunde wäre.
01:08:30: das ist das eine.
01:08:32: und Das zweite sehr genau zu beobachten, wie sich der Markt entwickelt.
01:08:39: Aktuell haben wir halt noch ganz viele Player.
01:08:42: Ich bezweifle dass das auf lange Strecke so bleibt und ich vermute dass es auch ein bisschen näher zusammenrückt Und deswegen muss ich aktuell abwägen Wie stark ich in das Thema investiere?
01:08:53: Und vor allen Dingen auch an welchen Stellen.
01:08:54: also dass ich investieren macht Sinn aber An welchen stellen und mit welchem Fokus?
01:08:59: Das ist von Geschäfts- oder zu Geschäftsmodell tatsächlich sehr sehr Abhängig unterschiedlich.
01:09:06: Deswegen komme ich wieder zu diesem Punkt, du musst eine Notpunktmessung machen damit du einmal siehst wo du stehst weil das eben einmal sagen kann dass du nur technische Probleme hast weil vielleicht dein Content-Team super Job gemacht hat oder andersrum.
01:09:16: kann es auch sein dass du super Content hast?
01:09:18: habe ich heute auch einen Fall gehabt?
01:09:19: hatte FAQs super waren aber nicht auslesbar.
01:09:22: dann hast du viel Arbeit gemacht aber wir ist keine Wirkung erzielen.
01:09:25: Ja spannend!
01:09:27: Das war's auch schon.
01:09:29: Vielen Dank dass du bei uns warst.
01:09:30: ja total gerne.
01:09:31: vielen dank für die Einladung Hi Khaled.
01:09:39: Weiter geht's mit unserem nächsten Seven AI Minutes Interview.
01:09:43: Unser nächster Gast ist Khaled Taler, schön dass du da bist, Khaled.
01:09:47: Hallo Christian.
01:09:48: Hi!
01:09:49: Khaled is Managing Director bei HIRSTEC und unter anderem verantwortlich für digitale Strategie sowie den IT-Bereich und ihr seid ein Full Service Digital Workplace Provider und spezialisiert auf sozusagen schlüsselfertige Digitallösungen wie Social Internet und Mitarbeitenden Apps.
01:10:08: Ihr steigert sozusagen die digitale Fitness von Organisationen und Unternehmen.
01:10:12: Und zu euren Kunden gehören unter anderem Mediklin, Union Investment und Vorwerk.
01:10:17: Aber du warst das am besten selbst.
01:10:19: Erzähl doch sonst noch mal kurz, was du machst und was es Hirschtek macht?
01:10:22: Ja total gern!
01:10:23: Christian vielen Dank für die Einladung.
01:10:25: also Du hast ja schon gesagt wir sind Spezialist für das Thema digitale Zusammenarbeit.
01:10:29: Und tatsächlich kümmern wir uns sehr stark darum wie Menschen in Unternehmen primär natürlich mit digitalen Werkzeugen besser effizienter zusammenarbeiten können.
01:10:39: und da ist KI gerade der absolute Hype weil wo passiert KI wenn nicht an Menschen?
01:10:44: absolut.
01:10:46: Und dann bist du auch nach Ampulz beobachtet.
01:10:47: Das ist wahrscheinlich auch irgendwie die Entwicklung von KI, Gen Z und Kinder vielleicht auch... Ich habe mir das einmal aufgenommen weil ich hab selber drei Kinder.
01:10:55: Die sind für mich auch schon Art Early Adopter.
01:10:57: wie beobachtest Du die Entwicklung bei GenZ und Kindern beispielsweise und nimmt das Einfluss auf deine Arbeit?
01:11:04: Absolut total!
01:11:04: Ich habe selber ein Gen Z zu Hause und Gen Alpha Also gerade so an der Schwedde und die beiden treiben mich schon ordentlich.
01:11:10: Der kleine ist jetzt zwölf, der große ist vierzehn.
01:11:13: Und als der große vor drei Jahren schon um die Ecke kam und gesagt hat, Mensch Papa das ChatGBT.
01:11:19: Das ist aber cool!
01:11:20: Ich wollte ihn beim Suchen noch von Google überzeugen.
01:11:23: Da war mir klar irgendwie... muss ich da mal genauer reingucken.
01:11:26: und dann ja die Geschichte, ihr kennt mir.
01:11:29: Dann hat das natürlich eine massive Dynamik bekommen.
01:11:31: aber die Kinder, die treiben und die nutzen das und vor allen Dingen Kinder gehen viel intuitiver auch nochmal mit Technologie mit neuen Sachen rum.
01:11:39: Da gibt es keine Berührungsendste, da können wir uns im Erwachsenen leben und in der Berufswelt auch die ein oder andere Scheibe manchmal abschneiden.
01:11:46: Absolut erlebe ich ganz genauso.
01:11:48: Du sagst Stichwort Effizienz oder Geschwindigkeit wo siehst du in deinem Arbeitsbereich den meisten Boos?
01:11:54: durch KI?
01:11:55: Ja, also KI.
01:11:56: tatsächlich muss ehrlich sagen das Vertrauen muss erst mal aufbauen zu KI und deswegen sehe ich für mich die KI primär in den Sachen die ich eh schon gut kann am besonders wertvollsten.
01:12:07: Weil KI mich dort genau beschleunigt und ich kann vor allen Dingen auch wenn ich KI verwende für Dinge die ich kann, kann ich das Ergebnis der KI viel besser beurteilen und durch die KI auch das ein oder andere einfach an mehr erreichen als wenn ich mich eben ohne KI so nur mit meinen Mitteln und Möglichkeiten meinen Arbeitsalltag bewege.
01:12:25: Also KI hilft mir primär dort, wo ich selber schon eine hohe Expertise habe.
01:12:29: und ich glaube mit dem wachsenden Vertrauen auch in die KI und den Ergebnissen der KI testen dann auch weitere Felder links und rechts davon aus.
01:12:38: Ihr nutzt also ihr entwickelt.
01:12:40: auch Social Internet hatte ich in meiner Recherche davor gesehen.
01:12:44: das heißt du beobachtest auch die Entwicklung von KI in social media.
01:12:48: es ist siehst du eher Chance oder als Risiko?
01:12:52: Also tatsächlich ist es so, dass Intranet sehen wir als einen wichtigen Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes.
01:12:58: Und der digitale Arbeitsplatz besteht unserer Darstellung nach noch aus vielen Facetten mehr.
01:13:03: zum Beispiel Automatisierung ist ein wichtiger Baustein schon seit Jahren auch um Geschäftsprozesse zu digitalisieren und dann zu automatisieren.
01:13:11: Und jetzt kann man die eben mit KI auch noch smart machen, das heißt nicht nur wegautomatisieren sondern smart wegautomatisieren.
01:13:18: Damit ergeben sich nochmal mehr Möglichkeiten.
01:13:20: und dann hat man natürlich auch abseits von dem Intranet wo es ja primär um Informationsbereitstellung und Kommunikation geht gibt's ein weites Themenfeld noch der Zusammenarbeit der Kollaborationen In allen Bereichen des digitalen Miteinanders, das Digital Workplace.
01:13:36: passiert KI und deswegen haben wir auch den Begriff jetzt für uns definiert.
01:13:40: Für uns heißt es AI-Workplace.
01:13:43: damit klar ist ohne KI, ohne Artificial Intelligence ist der Digital Work Place heute gar nicht mehr existent.
01:13:50: Aktuell befinden wir uns ja in, finde ich, multiplen Krisen kann man sagen.
01:13:54: also die Wirtschaft.
01:13:56: Ja, teilweise liegt es am Verhalten von einzelnen Staatslenkern das sehr volatil ist.
01:14:01: Dennoch investieren viele Organisationen und Unternehmen massiv in KI.
01:14:07: Wie siehst du die Entwicklung?
01:14:09: Und ist das aus deiner Sicht sinnvoll?
01:14:11: Naja also wenn man sich mal anguckt... Die deutsche Wirtschaft sind natürlich seit vielen Jahren schon unter Druck.
01:14:16: Je nachdem in welchem Branche man ist Und so richtig aufwärts geht es ja jetzt in den Jahrzehnte, sechsten und zwanzig leider auch noch nicht.
01:14:24: Da sitzen natürlich die Investitionen nicht ganz so locker.
01:14:27: Trotzdem stellen wir fest das Unternehmen... ganz bewusst eben in KI investieren und sich schon gut überlegen, ob man das jetzt angeht oder noch aussitzen möchte.
01:14:40: Und kann dann die meisten Beantworten des erstaunliche Weises sehr klar sagen Nein wir werden auf jeden Fall in KI Investieren unabhängig der Größe, unabhängt der Branche weil KI natürlich auch ein guter Grundstein für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist.
01:14:54: Und das jetzt, die Zeit sich Gedanken zu machen, Daten bereitzustellen dafür eine Governance zu implementieren im Unternehmen also quasi in Regelwerk, indem KI dann sicher eingesetzt werden kann.
01:15:06: und das zweite Themenfeld natürlich Use Cases, Benutzerbefägung – das sind die Themenfeldern, die die Unternehmensentscheider gerne mit unserer Unterstützung rein investieren.
01:15:17: Und das ist auch nicht zu spät jetzt zu starten?
01:15:20: Also es ist nie zu späts zu start.
01:15:23: Wahrscheinlich wäre es zu spärts nicht zu tun, aber nein, es ist natürlich nicht so spät zu starte.
01:15:28: KI wurde in vielen Bereichen eben schon pilotiert und getestet Und wir stellen eher fest, dass es jetzt auch in der Fläche und der Breite ankommt.
01:15:38: Wie gesagt ganz viele Bereiche in Unternehmen versuchen für sich herauszustellen und herauszuarbeiten wo sie KI sinnvoll effizient einsetzen können und natürlich damit ihre eigene Leistungsfähigkeit so wie ich mein Beispiel beschrieben habe auch fürs Unternehmen weiter vorantreiben.
01:15:55: Wo ist für dich, KI schon jetzt ein absoluter Gamechanger in Unternehmen?
01:15:59: In den Bereichen die du betreust wo du dich gut auskennst.
01:16:02: Ich muss ganz oft viel mit Dokumenten machen.
01:16:05: als Geschäftsführer von Hirsteck habe ich Themen die mir natürlich besonders viel Spaß bereiten.
01:16:11: Die mache ja auch gerne weiter und sie auch gerne mit Unterstützung von KI.
01:16:14: uns gibt auch Sachen die ich vielleicht ja nicht so gern mache, Dokumenteninhalte nochmal abgleichen, Versionsstände und all die Dinge.
01:16:23: Und Kai ist einfach unglaublich gut da drin viel Informationen zu verdichten und aus eine verdichteten Information eben die Unterschiede herauszuarbeiten oder mir aufzuzeigen.
01:16:34: Das ist natürlich für mich eine enorme Arbeitserleichtung in Zeitersparnis.
01:16:38: Ja absolut kann ich bestätigen.
01:16:41: Letzte Frage Wo siehst du grob die KI-Entwicklung in drei Jahren?
01:16:46: Ich weiß, langer Zeitraum.
01:16:47: Aber vielleicht kannst du sagen, welche Modelle sich durchsetzen?
01:16:51: Aber das ist natürlich eine schwierige Prognose in drei Jahren.
01:16:53: Es ist eine ganz schöne lange Zeit, als ich glaube erst mal in drei jahren wird KI und AI nicht mehr wegzudenken sein geht im Fleisch- und Blutüber und fühlt sich niemals experimentell an.
01:17:02: was wir heute schön feststellen gerade im Unternehmenskontext.
01:17:06: der Digital Workplace der in primären letzten Jahr natürlich sehr intensiv eingeführt wurde basiert ganz häufig auf Microsoft Technologie.
01:17:13: also Microsoft Co-Pilot ist ein Modell oder ist eine Technologie die wir sehr verbreitet heute schon sehen Und ich glaube, da geht auch ein starker Trend nach wie vorhin.
01:17:23: Aber auch in anderen Softwareanwendungen stecken KI-Elemente, KI-Modelle mit drin und deswegen, wenn du mich fragst, bloß stehen wir an drei Jahren, ich sag mal in einer intensiven KI-Nutzung die nicht mehr wegzudenken ist und natürlich werden wir die großen Player allen vorhanden auf Microsoft erzählen.
01:17:38: Alles klar!
01:17:39: Vielen Dank Khaled!
01:17:40: Gerne!
01:17:46: Unsere nächste Gesprächspartnerin ist Stephanie Hegener Geschäftsführerin der Open Digital Gruppe.
01:17:53: Diese begleitet Unternehmen durch die digitale Transformation von der Strategie bis zur Umsetzung.
01:18:00: Unser Thema deshalb jetzt, KI im Mittelstand.
01:18:04: Nach der ersten Euphorie merken viele Unternehmen ein paar Tools ausprobieren reicht nicht.
01:18:09: KI kann scheitern, Projekte können stocken aber daraus lässt sich doch gerade was lernen oder?
01:18:16: Schön dass du da bist!
01:18:18: Vielen Dank für die Einladung.
01:18:20: Dann starten wir vielleicht mal mit einer vermeintlich vielleicht etwas negativ klingenden Frage, aber es geht ja genau darum die nächsten Schritte dann daraus abzuleiten.
01:18:28: Was war denn für dich persönlich der größte KI-Fail bisher?
01:18:34: Mein ganz persönlicher Fail war... das ist ein paar Monate her.
01:18:39: ich wollte einfach ganz simplen Termin organisieren nebenbei eine E-Mail raus schicken und hab Gemini benutzt Eingesprochen, das mache ich oft schon von Anfang an.
01:18:49: An welchen Daten ich diesen Termin zu welchem Uhrzeichen vorschlage?
01:18:53: Hab den Terminen Text und die Einladung rauskopiert, an die Teilnehmer geschickt... Und da ist leider der Wochentag und das Datum falsch gemetscht worden.
01:19:01: Das hat natürlich für einen viel Ping-Pong hin und her.
01:19:04: meinst du Mittwoch, ach nee Donnerstag!
01:19:07: Ich dachte es war so ein simples Thema gewesen und der Prompt war einfach aber Es ist völlig verrissen worden und das hat mir gezeigt, es ist nicht alles immer wahr.
01:19:16: Was so schnell rauskommt auch bei den leichtesten Dingen.
01:19:19: Das heißt also Learning was du daraus ausgeriss hast?
01:19:22: Auch immer nochmal noch ein Blick mehr.
01:19:23: Wir dürfen checken schauen ob's stimmt selbst simple Dinge.
01:19:27: Es wird sehr viel halbziniert und es wird auch sehr viel Vertrauen reingesteckt.
01:19:33: und ich habe auch sehr stark vertraut weil ich es als etwas Simples empfunden hab aber das Vertrauen war da leider nicht so gut.
01:19:39: Jetzt bin ich ein schönes Beispiel, weil mir würde vielleicht irgendwas anderes was inhaltlich fachlich schwieriger ist.
01:19:43: Kritische Hinterfragen als so eine einfache Aufgabe.
01:19:47: Es gehen wir quasi weg von dir hin zu deinem täglichen Kontakten.
01:19:52: Viele Unternehmen also gerade ja auch im Mittelstand sind ja in den letzten Monaten voller Begeisterung auf die KI-Welle aufgesprungen und stand dann auf ihrem Brett und dann kam es irgendwie doch ins Stocken wieder.
01:20:02: Was ist denn passiert?
01:20:04: Also ich glaube, dass wir in Jahr zwei fast drei der KI an einem Punkt sind.
01:20:08: Wir haben ganz oft gestartet mit welches Tool nutzen wir?
01:20:11: Jeder fragt sich das habe ich auch heute auf der UMR gemerkt wo mitarbeitet ihr?
01:20:15: und es geht gar nicht darum welche Probleme löst ihr oder welche Themen gibt es die man mit KI nutzen kann.
01:20:23: Und ich glaube, das war ein Thema.
01:20:24: Und das Zweite nicht nur dass man das Problem vorweg stellt anstatt des Tools ist welchen Return on Investment sehe ich?
01:20:31: Ich erlebe das eigentlich.
01:20:32: achtzig bis neunzig Prozent der Projekte die wir aus dem Netzwerk erleben, die wir nicht selber begleiten aber dann teils übernehmen vorher keinen Return on investment und kein problem statement hatten.
01:20:44: und dafür gibt es denke ich einen sehr einfachen Weg das zu definieren.
01:20:48: da haben wir bei OPEN eine gute Antwort für gefunden.
01:20:51: Hast du so eine Einschätzung oder so ein Bauchgefühl, was ich wenn du es so hundert Unternehmen dir anguckst.
01:20:56: Wie viele davon machen KI um der KI-Wil?
01:20:58: Das ist ja genau das Gegendinkt zu sagen hey wir machen das jetzt auch!
01:21:01: Wir sind da am Zahn der Zeit.
01:21:03: und wieviel sind sagen die die eben eher vom Problem her denken oder von was bringt's in unserem Ende wirklich?
01:21:08: Also aus den Gesprächen, die ich auf den letzten Messen geführt habe sind es glaube ich über seventy bis achtzig Prozent aller Gesprächsteilnehmer, die sagen wir machen jetzt auch was mit KI.
01:21:18: Viele nennen das sie erstmal ein Kopf für Chatbot einführen oder dass sie direkt irgendwas machen wollen, was ja im Marketing wirksam ist.
01:21:26: Ich würde aber immer empfehlen, fang doch erst mal mit euren eigenen internen Prozessen an.
01:21:31: Was leichtes wie Wissensmanagement mit LLMs zu optimieren?
01:21:35: Ich denke da kann man viel mehr ansetzen.
01:21:37: Aber viele machen mittlerweile nicht mehr, aber Anfangs in den zwanzig-fünfundzwanzig war voll von KI und des KI Willens.
01:21:44: Sechsundzwanziges eher.
01:21:45: wir lernen daraus und wir gehen es nochmal mit einem neuen Ansatz vielleicht auch mit einem mehr strukturierteren Ansatz an Auch für die Außenwirkung.
01:21:54: Wenn ich es intern mache, kriegt sie erst mal keiner mit.
01:21:56: Das stimmt!
01:21:59: Genau das klingt jetzt im ersten Moment auch so ein bisschen nach Begeisterungsbremse, wenn man nicht so sagen kann wie so ... Aber vielleicht geht's ja eigentlich nur darum einen Gang runterzuschalten und wieder so ein bissel in ruhigere... Ich bin heute im großen Wassermetervertag, merke ich gerade, in den ruhigeren Fahrwasser zu kommen.
01:22:14: Denn ganz ohne KI soll und wirds einfach nicht mehr gehen ins Zukunft.
01:22:19: Wie also lassen sich deine Erfahrungen nach?
01:22:22: KI-Lösungen wirklich nachhaltig sinnvoll im Mittelstand implementieren.
01:22:26: Mir fallen spontan zwei, drei gute Beispiele ein die wir von Open begleiten.
01:22:31: Der Mittelstand in Deutschland finde ich es wenn RKI angeht geht erst anders an.
01:22:36: als größere Konzerne ist es strukturierter.
01:22:39: Wir haben deswegen für uns auch sehr schnell eine Roadmap entwickelt in hundert Tagen zur Implementierung von ersten KI Projekten erfolgreichen KI Projekt.
01:22:49: Und das Wichtige ist, dass man Anfang für sich definiert in User Groups oder auch in Nutzer, Beispielen und Szenarien.
01:22:59: Welche Themen haben wir denn?
01:23:00: Wo sind den große Painpoints?
01:23:02: Was könnte Effizienzen heben?
01:23:03: Was könnt ihr aber auch teilautomatisierte Prozesse optimieren?
01:23:08: Das sind die ersten Schritte in Workshops.
01:23:10: daraus dann zu priorisieren was es vielleicht auch ein schneller erster Schritt und bringt aber eine gute interne Akzeptanz, weil oft scheitert KI auch daran, dass die Akzeptance in der eigenen Belegschaft und in einem eigenen Team nicht so hoch ist.
01:23:25: Und die halt direkt so niedrigschwellig den Einstieg zu legen durch Kommunikation, durch Interaktion und auch durch Einbindung – das ist denke ich läuft sehr gut!
01:23:35: Das ist auch der Vorteil von Mittelstand.
01:23:37: durch flachere Hierarchien und Naberkeit, das halt sehr gut miteinander zu verbinden und ein erfolgreiches KI-Projekt zu übersetzen Gibt es in so einem Bereich, wo du sagst, dann fang doch erst mal mit dem Kleim an, gleich einmal den großen roten Umschlag zu machen und man einfach sagen kann hey das ist der beste Startpunkt.
01:23:53: Und dann guckt ihr wie euch fühlt welche Learnings ihr habt?
01:23:55: Und dann das nächste.
01:23:57: Also ein sehr gutes Beispiel ist, wer muss hier in Hamburg mit Hamburg-Tourismus einen Multikain Agiergettenwupp?
01:24:03: nochmal von vorne?
01:24:05: Wir arbeiten hier direkt in Hamburg für Hamburger Tourismus und haben dort sehr viele Datenquellen für Hamburg-Tourismus, die wir aktuell in einem Projekt verbinden.
01:24:13: Mehr kann ich noch nicht dazu sagen.
01:24:16: Wir arbeiten aber genauso auch für den Mittelständler im Saarland.
01:24:19: Die New Lift macht Aufzüge und die haben wirklich alte Uhr ... Nein das sage ich auch nur mal... User Manuals, also die Handbücher wie funktionieren?
01:24:32: Die Aufzüge wirklich sehr große komplexe Anwendungsmanuals.
01:24:38: Die sehr viel Input, sehr viel Wissen haben, die immer in Papierform oder in PDF-Star waren.
01:24:43: und das zusammenzuführen in eine Large Language Model auf einen Multiagenten der den Reparateurinnen und Installatoren vor Ort hilft, die Aufzügen zu reparieren und auch schneller eine Problemlösung zu haben dadurch eine höhere Kundenzufriedenheit herzustellen.
01:24:59: Es ist ein sehr, sehr einfaches, klares schnelles Beispiel gewesen.
01:25:03: um zu sagen so hatten wir KI genutzt als Unternehmen und wir als Open implementiert.
01:25:08: Und so hat es auch direkt in kürzester Zeit mehr Wert gehabt.
01:25:11: Das Projekt ging ein paar Monate weil wir erstmal eingegrenzt haben.
01:25:16: mit welchen Produktgruppen starten wir?
01:25:18: Aber das Aufnehmen des Wissens und auch das Verteilen und Demokratisieren des Wissen in den Service-Teams, in den Technikteams.
01:25:27: Und dadurch auch für den Kunden als Mehrwert zu stiften war denke ich ein sehr guter Staat.
01:25:32: Danke, das ist super spannend!
01:25:35: Ich bin ein bisschen froh jetzt gerade dass wir unseren Termin nicht mit KI geplant haben, dass wir beides hierher geschafft haben.
01:25:40: von daher vielen Dank fürs Gespräch.
01:25:42: Danke dir, erfolgreichen Tag noch.
01:25:50: Jetzt.
01:25:50: bei Seven AI Minutes ist Mohamed Elnabulzi, Gründer und Managing Director von HEON.
01:25:56: HEON unterstützt Unternehmen dabei mit Hilfe von KI Realität für IT-Systeme erfassbar zu machen.
01:26:03: Hallo Mo, schön dass du da bist!
01:26:04: Schön dass ich da sein darf.
01:26:06: Mo es ist ja gerade sehr viel von KI Agenten die Rede aber genau das macht ihr nicht.
01:26:11: Ihr arbeitet anders mit KI.
01:26:12: was genau macht ihr?
01:26:14: Und warum macht ihr es anders?
01:26:16: Ja also wenn man sich generative Technologien mal anschaut, dann stellt man fest dass das eigentliche Revolutionäre daran nicht die Fähigkeit ist KI-Agenten zu bauen und es auch nicht die fähigkeit is in Chat zu haben wie ChatGBT.
01:26:32: Das ist eine Konsequenz der Technologie.
01:26:34: Die eigentliche revolution...die eigentliche Revolution dieser Technologie ist, dass die Realität für den Computer greifbar geworden ist.
01:26:42: Ja?
01:26:42: Das heißt ich muss ein Problem was ich habe nicht mehr in Null und Einsen übersetzen Damit der Computer es übersetzen kann, ich brauche keine Formulare.
01:26:49: Ich brauche keinen strukturierten Informationen mehr usw.
01:26:54: Wenn man das einmal feststellt und sich Unternehmen anguckt – ganz abstrakt!
01:26:59: Dann stellt man fest dass in all den Jahren Digitalisierung die Stadt gefunden hat sie immer genau an dieser Grenze scheitern musste.
01:27:07: Ich kann keine E-Mail nehmen und sie in mein ERP System werfen.
01:27:12: Es muss immer irgendeinen manueller Prozess dazwischen liegen, der diese E-Mail in die Null- und Einsehung ersetzt.
01:27:17: Das kann ein Mensch sein es kann ein Formular sein oder wie auch immer.
01:27:21: das sorgt dafür dass wir eine große Menge an Prozessen im Unternehmen haben Die gar nicht automatisierbar sind.
01:27:32: Und wenn wir uns einfach nur diesen Umstand anschauen und jetzt mal überlegen Diese Fähigkeit der KI die Realität zu verstehen Zu kombinieren mit dieser großen Menge an unautomatisierbaren Prozesse dann stellen wir fest, dass wir eine neuartige Software schreiben können und diese ließ die Welt genauso ein wie sie ist.
01:27:52: Eine E-Mail genau so wie sie kommt erkennt anhand von formulierten Erwartungshaltungen eine Adressänderung braucht ne Hausnummer Und wenn dieser Erwartungs nicht erfüllt ist Dann sorgt sie sich eigenständig darum Sie zu erfüllen, indem sie nachfragt.
01:28:09: Indem sie Informationen zusammensammelt und so weiter und sofort.
01:28:12: Und dadurch wird ein wesentlich größerer Teil der Interaktion mit der Außenwelt tatsächlich automatisierbar ohne die bestehenden Systeme anfassen zu müssen.
01:28:23: Okay, und wer braucht solche Systemen oder so euer System um seine Systeme quasi fitzumachen für die Realität?
01:28:31: Das Interessante ist dass ich bisher noch kein Unternehmen gefunden hat, das es nicht braucht.
01:28:38: Weil man wirklich feststellen muss dass diese Schicht wir nennen das die Qualifikationsschicht einfach nicht existiert hat.
01:28:46: und es war für uns völlig normal Dass wir eine E-Mail lesen müssen.
01:28:52: Das hat keiner hinterfragt.
01:28:53: ich glaube das hinterfragen heute immer noch viele nicht.
01:28:57: Wir haben Jahrzehnte lang uns damit befasst irgendwas in Formulare zu kippen.
01:29:03: Das ist dann heute gar nicht mehr nötig und wir sehen, dass natürlich gewisse Unternehmen mehr davon profitieren als andere.
01:29:11: Eine Bank zum Beispiel oder eine Versicherung oder einen Telekommunikationserbieter mit einem hohen Volumen an Interaktion mit der Außenwelt die profitieren davon massiv.
01:29:21: Während ein kleines Unternehmensstartup mit drei fünf zwölf Mitarbeitern oder auch Unternehmen die nur punktuell in der Außenwelt interagieren, die brauchen das vielleicht ein bisschen weniger mit Standardmitteln, mit den Mitteln der Digitalisierung so wie sie schon immer existiert haben wunderbar ausgestattet.
01:29:37: Und wenn jetzt jemand sagt das klingt interessant da ist ja mal die Frage Wie kriege ich das in meine Altsysteme integriert?
01:29:42: Wie funktioniert das?
01:29:43: Ist es ein Problem oder funktioniert das ganz gut?
01:29:46: Das Interessante ist dass diese Qualifikationsschicht Sie sorgt dafür Dass die Dinge die vorher nicht automatisierbar in die gleiche Form übersetzt werden wie das was wir schon automatisieren Und das macht die Integration einfacher.
01:30:06: Ich möchte nicht sagen, dass es trivial ist.
01:30:10: Als Systeme vor allem Versicherung im Banken und Kodi sind immer schwer anzubinden.
01:30:13: Interessanterweise ist aber so, dass diese Schicht für sich funktionieren und mehrwert liefern kann ohne dass sie angebunden werden muss.
01:30:22: Weil Sie können eine E-Mail, wenn Sie reinkommen und die Informationen fehlen, kann Sie auch einfach in strukturierter Form irgendwo ablegen.
01:30:32: Dann kümmert sich jemand anders!
01:30:33: darum, dass das verarbeitet wird.
01:30:36: Und das ist der Charme an diesem Ansatz zu sagen, dass es ein komplett für sich alleinstehendes System.
01:30:42: Okay und so ein System nutzt man ja immer um Abläufe zur Streamline und auch Mitarbeiter zu entlasten.
01:30:51: Gibt es da Zahlen die du nennen kannst?
01:30:53: Also könnt ihr irgendwie sagen wo dir die größte Entlastung stattfindet oder auf welche Weise das geschieht?
01:30:58: Das kann ich an einem Vorgehensmodell deutlich machen.
01:31:03: Es ist so, wir beobachten das wenn wir uns einen Prozess angucken den man mit diesem Ansatz versucht zu bearbeiten dann nehmen mal die Adressänderung oder in einem Service bei einer Bank oder wie auch immer.
01:31:17: Dann stellen wir fest okay, zwanzig Prozent der eingehenden Adress-Enderungen sind bereits automatisierbar.
01:31:25: Das funktioniert über andere Kanäle wie auch einmal.
01:31:27: Der Rest läuft über ihm rein und strukturiert usw.
01:31:31: Wir stellen fest, dass mit einer Qualifikationsschicht, die wir dem ersten Schritt erkennen von allen Adressänderungen, die reinkommen sind.
01:31:45: Da kann man sich daran halten.
01:31:48: das erste was wir deswegen machen ist diese perfekt formulierten Adressenderung erkennen in Struktur bringen und einfach nur per ganz normale Automatisierung weiterreichen Und dann kümmern wir uns um den restlichen.
01:32:03: Das sind dann Dinge, wo Informationen fehlen nachgefasst werden muss und so weiter.
01:32:06: Und sofort ist es ein sukzessiver Prozess.
01:32:08: Prinzipiell ist das Ziel und dass es erreichbar mit so einem Konstrukt autonome Prozesse zu schaffen.
01:32:17: Okay.
01:32:18: Mo, ganz herzlichen Dank für diese Einblicke in wirklich spannendes neues Feld wie ich finde für KI!
01:32:23: Danke sehr schön.
01:32:24: Das war der Dope Business Talk heute unter dem Motto Seven AI Minutes.
01:32:28: Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren zahlreichen Gästen, die uns einen Einblick in ihren Umgang mit KI gewährt haben und vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen Denkansatz bekommen wie ihr selbst mit künstlicher Intelligenz noch besser arbeiten könnt!
01:32:43: Wenn euch diese Folge gefallen hat... Abonniert gerne unseren Kanal, empfehlt uns gern weiter und teilt diese Folge.
01:32:51: Und wenn ihr Lust auf mehr habt dann sehen wir uns nächstes Mal wieder beim nächsten Dub Business Talk!
01:32:56: Bis dahin tschüss.
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