Selbstbestimmung statt Karriere im Konzern – Finanzcoach Svenja Bartusch über Mut und den Weg zur eigenen Definition von
Shownotes
Mit Anfang 30 hat Svenja Bartusch bereits eine bemerkenswerte Karriere hingelegt, und das ganz ohne klassische Konzernlaufbahn. Nach Stationen im Ausland entscheidet sie sich gegen ein Übernahmeangebot und für die Selbstständigkeit als Vermögensberaterin unter dem Dach der Deutschen Vermögensberatung. Warum ist für sie das Traum der Selbstverwirklichung wichtiger als ein unbefristeter Arbeitsvertrag? In dieser Folge DUP Business Talk verrät Svenja Bartusch, wie sie ihre ersten Jahre als junge Unternehmerin erlebt hat und weshalb finanzielle Freiheit für sie mehr bedeutet als nur Geld. Mehr zu unserer Gästin Svenja Bartusch, Vermögensberaterin bei der Deutschen Vermögensberatung: https://www.dvag.de/svenja.bartusch/index.html
Moderation: Sven Burmeister (DUP-Unternehmer) In den „DUP Business Talks“ sprechen wir regelmäßig mit Top-Expertinnen und -Experten zu aktuellen Themen, die Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigen – von Tech-Trends über New Work und Nachhaltigkeit bis hin zu Geldanlage und Liquidität.
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00:00:03: Herzlich Willkommen beim Dub Business Talk.
00:00:05: Mein Name ist Sven Bohrmeister und mein Gast in dieser neuen Folge unseres Podcasts ist Svenja Bartisch.
00:00:10: Mit Anfang dreißig hat sie bereits eine bemerkenswerte Karriere hingelegt, und das ganz ohne klassische Konzernlaufbahn.
00:00:15: Nach Stationen im Ausland entschied sie sich gegen ein sicheres Übernahmeangebot für die Selbstständigkeit als Vermögensberaterin unter dem Dach der deutschen Vermögenberatung.
00:00:22: Ich spreche mit Svenja Batisch darüber warum für Sie das Thema Selbstverwirklichungen immer wichtiger war als Sicherheit wie sie ihre ersten Jahre als junge Unternehmerin erlebt hat und weshalb finanzielle Freiheit für sie mehr bedeutet, als Geld.
00:00:33: Frau Bartow, wann hattest du die dann zum ersten Mal ins Ausland verschlagen?
00:00:36: Ja es ging eigentlich los, dass ich schon so in meiner Jugend immer den Drang hatte... Ich will ins Auslands und will die Welt sehen!
00:00:43: Und damals dachten meine Eltern dann Sylvie Vancouver und haben mich die kompletten Sommerferien vor sechs Wochen in die USA geschickt und habe dann mein Abi zu Hause fertig gemacht Und habe dann entschieden, international Business-Studien zu studieren.
00:00:59: Aufgrund dieser ganzen Outlandsthematik, fremde Sprachen und so weiter haben wir gelegen.
00:01:04: Und wollte aber schon damals super schnell eigenständig werden, wollte zu Hause ausziehen und auf eigenen Beinen stehen.
00:01:11: Deswegen habe ich mich für ein duales Studium damals entschieden.
00:01:15: Genau!
00:01:15: Und hab dann mitten im Studium meinen heutigen Ehemann kennengelernt Und der ist damals ganz frisch, weil er die Vorgi gestartet.
00:01:26: War da ganz voll selbstständig und ich war so voll in meinem Studium, in meinem Konzern den Worldtoon-Konzern-Karriere machen und habe ihm sein Finanzbusiness aufbauen lassen.
00:01:37: und dann gegen Ende des Studiums hab' ich aber schon Immer mehr angefangen ein paar Themen zu hinterfragen, würde ich wirklich die nächsten vierzeig Jahre im Konzern da meine Karriere machen.
00:01:48: Vor allen Dingen als Frau ist der Preis ja schon recht hoch, weil ich auch immer schon sehr zielstrebig war.
00:01:53: Und was genau hat sie an einer Karrieremkonzern zweifeln lassen?
00:01:57: Es war zuerst sozusagen der Gedanke mich selbstständig zu machen, weil das auch so was eigentlich auch hinter der Entscheidung immer die Überschrift war, war es Thema Selbstverwirklichung Und ich da eben das Gefühl hatte im Konzern, konnte ich nicht so wirklich mich voll und selbst verwirklichen.
00:02:14: Weil ich auch schon immer eine Person war die immer so hundertzehn Prozent gegeben hat und auch immer mehr gearbeitet hat als sie eigentlich musste und immer mit sehr viel Herzblut einfach überall dabei war.
00:02:26: Das wird halt in dem Cordwood-Umfeld zwar schon gesehen aber nur begrenzt.
00:02:31: Und dann hat sich schon noch so ein bisschen ein Thema damit, dann wirklich nur so ein kleines Zahnrad in diesem Riesenkonzern zu sein.
00:02:38: Ja, da das dann hat es so ein bissel einen Eigennamen entwickelt
00:02:42: damals.".
00:02:43: Aber wie hat Ihr Umfeld darauf reagiert?
00:02:45: Diese Wechsel von einem angestellten Verhältnis in die Selbstständigkeit ist ja doch immer ein ziemlich krasser Schritt!
00:02:50: Meine Mama war aber schon immer so, dass sie gesagt hat.
00:02:53: Sie unterstützt mich bei allem was ich tue, heißt die hat mir damals schon sehr deutlich gesagt, sie versteht nicht wirklich wie ich das ausgeben kann und warum ich mich jetzt für die Selbstständigkeit entscheide weil meine Mom auch so super der Sicherheitsmanage ist Und hat aber gesagt, mein Kind wenn du das wirklich machen möchtest und so ein größter Feinworter sehe ich meinen Vater damals.
00:03:14: Weil der halt auch voll gut Unternehmer ist und auch er hat jetzt noch nichts zu verlieren.
00:03:19: Und Selbstständigkeit ist super schön.
00:03:24: Nicht jeder ist dafür gemacht Aber jetzt bist du jung Du hast keine großen Verbindlichkeiten.
00:03:30: Also geh jetzt den Weg.
00:03:38: Und
00:03:40: wie genau lief der Staat?
00:03:42: Wie haben sie sich in die Materie reingearbeitet.
00:03:44: Also glaube ich, dieser Grundverständnis war da.
00:03:47: Aber ja schon auf dem BWL gerade auch auf dem internationalen Level war halt alles sehr immer auf dieser Konzernebene super abstrakt und tatsächlich war auch Finanzen im Studium nicht so mein Lieblingsfach als es nicht immer viel zu abstrakt alles war.
00:04:01: Und dann habe ich aber eben Finanze nochmal komplett neu kennengelernt dürfen und das ist vor allem das was mir so viel Spaß gemacht hat weil's eben auf einmal greifbar war bei meinen wirklich mit den Financen Stück nicht machen konnte, weil man eben wirklich auch Kunden weiterhelfen konnte.
00:04:19: Hat dann neue Möglichkeiten also wirklich auch eine Aufgabe hat wo man wirklich was bewegen kann und einen Impact bei den Menschen haben kann.
00:04:28: Aber natürlich war es schon sehr, sehr viel Neues.
00:04:31: Und dann hatte ich schon... Mein Start am Anfang war nicht so leicht.
00:04:35: Dann war ich ja die viele Zeit im Ausland, wodurch ich auch jetzt vom Kontakt fällt, vom Umfeld her gar nicht mehr so viele Netzwerke einfach hatte hier und durfte mir das alles neu aufbauen.
00:04:46: Gab's halt Schlüsseerlebnisse wo Sie dachten, wow!
00:04:48: Jetzt läufts?
00:04:49: Da habe ich dann als ich meinen ersten Partner oder meine erste Partnerin gewonnen hab also als ich dann mit Teamaufbau angefangen hab Weil das dann auch so für mich war, nicht nur ich kann mir ein eigenes Business aufbauen, mich selbst verwirklichen und kann für meine Kunden Gutes tun.
00:05:05: Sondern ich kann eben auch andere Menschen in mein Unternehmen tun und den auch diesen Weg ermöglichen.
00:05:10: Und da ist auch so mein Herz.
00:05:13: noch mehr schlägt für den Teamaufbau halt wirklich auch anderen Menschen diese Perspektive zu geben und auch großzumachen und die auch in so einem selbstbestimmten Leben können zu dürfen.
00:05:24: Wenn wir uns Ihren Alltag anschauen, was würden Sie sagen unterscheidet sich Ihre Arbeit von klassischer Finanzberatung?
00:05:29: Ich würde sagen dass ich mich nicht unbedingt als Vertrieblerin identifiziere oder als so klassische Produktverkäuferin sondern eben super ganzheitlichen Ansatz habe.
00:05:41: Super strategisch konzeptionell immer denke und wie uns auch als Team so abheben Weil wir eben ganz anders sind.
00:05:50: Wir sind modern, wir arbeiten sehr digital und superganzeitlich Und versuchen immer den Menschen da abzuholen, wo er steht.
00:06:00: Ich sage auch immer und was auch noch so die Überschrift ist, die wir uns als Team gegeben haben.
00:06:06: Das war der DVG-Standard für die Formel des finanziellen Glücks und für sich finanzielles Freiheit bei uns umgetauft intern weil wir einfach alle im Team einen gemeinsamen Wert haben und das ist Freiheit.
00:06:20: Und das ist auch so unsere Mission als Finanzcouches oder Vermögensbrater, eben unsere Kunden durch die Zusammenarbeit step by step ein Stück mehr zu ihrer eigenen Definition von finanzieller Freiheit zu führen.
00:06:33: Und wie bekommen Sie Selbstständigkeit und Privatleben unter Einhut?
00:06:36: Ja ich hatte sich jetzt bei mir in den letzten Jahren tatsächlich ein bisschen gewandelt weil die letzten drei Jahre habe ich nebenbei noch mein Masterstudium bei der DVLG gemacht.
00:06:46: Also in Kooperation mit der FADW in Marburg bietet die DVG ein brusperleines Masterstudium an, Management und Führung im Finanzvertrieb.
00:06:55: Und das habe ich nebenbei die letzten drei Jahre quasi noch gemacht.
00:07:00: Dann haben wir privat noch gebaut, hatten noch diverse andere Themen also sehr viele Projekte plus in Business und hab dann tatsächlich so das letzte halbe Jahr mich ein bisschen rausgenommen im Alltag weil ich immer gemerkt habe die letzten dreiehare war echt hart Und war da auch super dankbar.
00:07:16: Das war auch eine schöne Erkenntnis, wie privilegiert ich schon bin jetzt nach den vielen Jahren, weil das Geschäft mir aufgebaut habe und jetzt auch das Privileg zu haben, mal zu sagen okay, ich nehme ein halbes Jahr ein bisschen mich raus und hab mir trotzdem so einen Fundament aufgebaut, dass meine Kosten alle gedeckt sind in der Tatra Und bin jetzt tatsächlich gerade wieder so, dass ich jetzt wieder merke, ich komme wieder voll in meine Kraft und habe auch wieder richtig Lust durchzustarten.
00:07:47: Was steht bei Ihnen als Nächstes an?
00:07:48: Also unser großes geschäftliches Ziel übergeordnet ist das mein Mann und ich beide die zur Stufe im Unternehmer reichen wollen also beides Direktionen und somit quasi auch unsere doppelführungsvolle Besiegeln war.
00:08:04: Das ist sozusagen mal unser geschäftliches Ziel Und privat wird jetzt die nächsten Jahre bestimmt auch eine Familienpaarung mit auf.
00:08:13: Und uns da einfach noch mehr Freiheiten zu bauen.
00:08:19: Wir sind ja schon beide auch sehr, keine Workaholics und ich glaube das da... sehr viel überzuleisten.
00:08:29: Aber ich glaube, dass da schon auch so die nächsten zehn Jahre dann auch wir so langsam mal in eine kleine Erntefahrt schon mal übergehen wollen vor allen Dingen halt auch persönlich und privat.
00:08:39: Ja das klingt auf jeden Fall sehr spannend!
00:08:40: Und ich hoffe natürlich, dass es auch alles so klappt wie sie sich das vorstellen.
00:08:43: Zunächst aber einmal vielen Dank für das interessante Gespräch verbatisch.
00:08:47: Ja und Ihnen liebe Hörerinnen und Hörern danke ich für Ihre Zeit und das Interesse an diesem Podcast.
00:08:51: Wenn es Ihnen gefallen hat lassen Sie gerne eine gute Bewertung dar.
00:08:53: Ich verabschiede mich und sage bis bald bei einer neuen Ausgabe des DUP Business
00:08:57: Talk.
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